Altersarmut

Kampf der Altersarmut

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Bei der Übergabe des Schecks mit der ersten Ausschüttung der Familie-Ernst-Stiftung an den Verein Lichtblick (von llinks): Robert Wanninger, Lydia Staltner vom Verein Lichtblick, Martina Ernst und Arthur Fischer, Sparkasse.

Dachau - Familie-Ernst-Stiftung trägt dazu im Landkreis Dachau bei.

Die erste Ausschüttung der Familie-Ernst-Stiftung in Höhe von 3.000 Euro geht an den Verein Lichtblick zur Unterstützung von bedürftigen Senioren im Landkreis Dachau. Die Übergabe fand im Beisein von Arthur Fischer vom Vorstandsbüro der Sparkasse Dachau statt. Die über die Stiftergemeinschaft der Sparkasse Dachau im Februar 2015 gegründete Familie-Ernst-Stiftung hat es sich zum Anliegen gemacht, Menschen zu unterstützen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Nach Ansicht von Martina Ernst und ihrem Mann Robert Wanninger stellt die Armut im Alter ein immer größer werdendes Problem dar. Davon werde auch der Landkreis Dachau nicht verschont. Aus Sicht des Ehepaares hat das Thema Altersarmut noch keinen großen Stellenwert in der öffentlichen Diskussion. Das möchten sie gerne verändern. Es gibt bereits Vereine und Projekte, die das Problem der Altersarmut erkannt haben und aktiv angehen. Einer von ihnen ist Lichtblick „Wir haben uns vor Ort über die Arbeit des Vereins bei der Gründerin und Geschäftsführerin Lydia Staltner informiert“, erzählt Martina Ernst. „Wir waren davon begeistert und sehr schnell überzeugt, das Lichtblick ideal zu unserem Stiftungsgedanken passt.“ Nachdem Ende 2014 zwei Mitglieder der Familie Ernst kurz hintereinander verstorben waren, wurde die Familie-Ernst- Stiftung ins Leben gerufen: Besonders bekannt war die langjährige Dachauer Stadträtin, dritte Bürgermeisterin und ehemalige zweite stellvertretende Vorsitzenden des Kreisverbands Dachau des Bayerischen Roten Kreuzes, Katharina Ernst. Im Stillen hingegen wirkte ihre Schwägerin Sabine Ernst, die Mutter von Martina Ernst. Die Verwaltung der Familie-Ernst-Stiftung liegt in den Händen der Sparkasse Dachau. Das macht es, nach den Worten von Robert Wanninger, einfacher, Menschen auf der Schattenseite des Lebens zu helfen.

srd

Quelle: Dachauer Rundschau

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