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„Parken und Mitfahren“ in Bergkirchen

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Das symbolische Band zur offiziellen Eröffnung des Mitfahrerparkplatz im Gewerbegebiet GADA durchtrennten die Politiker und Ehrengäste gemeinsam. © Roth

Bergkirchen - Der neue Mitfahrerparkplatz an der A 8 bei Bergkirchen wurde eröffnet. Er verfügt über Beleuchtung, Frauenstellplätze und eine Elektrotankstelle.

„Parken und Mitfahren schont den Geldbeutel und leistet gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zur Entlastung unserer Straßen und der Umwelt“ sagte Andreas Scheuer, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. Er eröffnete am 17. Dezember zusammen mit dem bayerischen Staatssekretär Gerhard Eck, dem Bergkirchner Bürgermeister Simon Landmann, den Politikern des Landkreises Dachau und mit dem Vorsitzenden des ADAC Südbayern Dr. August Markl, den Mitfahrerparkplatz im Gewerbegebiet GADA an der A8. Fahrgemeinschaften auf dem Weg zur Arbeit und in der Freizeit sparen Geld und Sprit, vermindern den Ausstoß von Schadstoffen und Kohlenstoffdioxid (CO2) und entlasten die Straßen. Bürgermeister Simon Landmann betonte: „Der Standort ist optimal. Er hat eine direkte Anbindung an die sechsspurige A8 und die B471 und die MVV Bushaltestelle ist auch gleich da. Der Bus hält direkt am Parkplatz.

Hier können Pendler 16 Mal am Tag zur S-Bahn nach Dachau oder Olching fahren“. Durch die Idee „Parken und Mitfahren“ sollen Pendler, animiert werden, Fahrgemeinschaften zu bilden und ihre Autos an ausgewiesenen P+M Parkplätzen abzustellen. Der Bund investierte in den Musterpendlerparkplatz Bergkirchen 330.000 Euro für 100 Pkw-Stellplätze. Zudem entstanden Stellplätze für Krafträder sowie eine Elektrotankstelle. Ziel des Bundesverkehrsministeriums ist es, mit vielfältigen Maßnahmen die Qualität des Verkehrs und die Verkehrssicherheit zu steigern und die Umwelt zu entlasten. Mitfahrerparkplätze sind dabei ein wichtiger Baustein. Bundesweit gibt es 27.000 Stellplätze für Mitfahrer. Kurat Albert Hack, der zum Abschluss der Einweihungsfeier den Parkplatz segnete, weiß dass Mitfahrgelegenheiten nicht neu sind. „Schon in der Bibel steht, dass der Apostel Philippus auf dem Weg von Jerusa-llem auf nach Gaza von einem Äthiopier in dessen Wagen mitgenommen wurde. Man lernt auf diesem Weg neue Menschen kennen. Außerdem fördert Mitfahren die Kommunikation und es schont die Umwelt“, erklärte der Geistliche. Das symbolische Band zur offiziellen Eröffnung des Mitfahrerparkplatz durchtrennten die Politiker und Ehrengäste nach der Segnung gemeinsam.

roc

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