Schwerer Unfall mit mehreren Beteiligten

Motorradfahrer erleidet bei Verkehrsunfall auf A8 tödliche Verletzungen - Tod noch an der Unfallstelle

fliegender gelber Rettungshubschrauber des ADAC im Himmel
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Ein 53-jähriger Motorradfahrer verstarb nach einem Unfall auf der A8 Höhe Sulzemoos noch an der Unfallstelle - der angeforderte Rettungshubschrauber kam somit nicht mehr zum Einsatz (Symbolfoto).

Sulzemoos - Zu einem Verkehrsunfall mit mehreren beteiligten Kraftfahrzeugen kam es auf der A8 in Fahrtrichtung München bei Sulzemoos am 20. Mai, gegen 6.40 Uhr. Unter den Beteiligten befand sich auch ein 53-jähriger Motorradfahrer aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck, welcher infolge der Dynamik des Unfallgeschehens tödliche Verletzungen erlitt. 

„Zur Unfallursache können in dieser Ermittlungsphase noch keine seriösen Aussagen getroffen werden“, berichtet Thomas Wiedmann, Polizeihauptkommissar von der Verkehrspolizeiinspektion Fürstenfeldbruck gleich vorne weg. Klar sei bisher lediglich, dass ein 39-Jähriger aus dem Landkreis Aichach-Friedberg mit seinem Pkw BMW und ein 28-jähriger Mazedonier als Führer eines geschäftlich genutzten Kleintransporters der Marke Opel mit hoher Geschwindigkeit in Richtung München unterwegs waren, als sich der Verkehr leicht staute. Der BMW befand sich hierbei auf der linken und der Opel auf der mittleren Fahrspur. Bei den folgenden Brems- und Ausweichversuchen kollidierte der Pkw mit dem Motorrad, welches sich auf der mittleren von drei Fahrspuren befand. Der Motorradfahrer aus dem Landkreis FFB wurde anschließend gegen die rechte Leitplanke geschleudert, wo er trotz der sofort eingeleiteten Reanimationsmaßnahmen einer zufällig vor Ort befindlichen Rettungswagen-Besatzung des BRK verstarb. Anschließend prallte der BMW noch in den Golf einer 55-Jährigen aus dem Landkreis Augsburg, welche hier durch leichte Verletzungen erlitt.

Unfallgutachten beauftragt - Zeugen werden befragt

„Von der ermittlungsführenden Staatsanwaltschaft München II, wurde die Erstellung eines unfallanalytischen Gutachtens beauftragt. Ferner werden aktuell mehrere Zeugen und Beschuldigte durch die zuständige Verkehrspolizei Fürstenfeldbruck vernommen“, berichtet Wiedmann weiter. Es sei damit zu rechnen, dass sich durch diese umfangreichen Ermittlungsmaßnahmen in den kommenden Tagen ein tragfähiges Gesamtbild zur Unfallursache ergebe.

40 Einsatzkräfte vor Ort

Zur technischen Rettung und zur Absicherung der Unfallstelle waren die Feuerwehren aus Odelzhausen, Wiedenzhausen, Sulzemoos und Adelzhausen mit etwa 40 Einsatzkräften vor Ort. Außerdem beteiligte sich die zuständige Autobahnmeisterei „A-Plus“ an der Absicherung der Unfallstelle und an notwendigen Reinigungsarbeiten. Ferner befanden sich die örtlichen Rettungskräfte verschiedener Organisationen und ein Rettungshubschrauber an der Einsatzstelle.

Zeitweise Vollsperrung der A8

Durch die umfangreichen Rettungs- und Ermittlungstätigkeiten, musste die A8 in Fahrtrichtung München bis 11.15 Uhr komplett gesperrt werden. Anschließend wurden sukzessive die linke und die mittlere Fahrspur frei gegeben. Um 11.40 Uhr war die Unfallstelle vollständig geräumt.
pi

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