Die Elternsprechstunde in Haimhausen wird zehn Jahre alt.

Die Mütter-Väter-Beratung in Haimhausen feiert Jubiläum

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Zum zehnjährigen Bestehen der Mütter- und Väterberatung trafen sich Ehrenamtliche, Eltern, Unterstützer und Gemeindevertreter zu einem Fest.

Haimhausen - Wenn das Baby nicht schlafen will...

Das Baby trinkt nicht, zahnt oder schläft nicht: Viele junge Eltern sind unsicher, wie sie sich dann verhalten sollen. 

In Haimhausen können sie sichkostenlos an die Mütter- und Väterberatung wenden. 

Jetzt hat die Einrichtung ihr zehnjähriges Bestehen gefeiert. „Früher haben noch die Großeltern geholfen, aber die leben heute oft ganz woanders“, erklärt Gemeinderätin Dorothea Hansen, die das Angebot initiiert hatte. „Jetzt geben wir den Eltern die Sicherheit.“ Hansen ist gelernte Kinderkrankenschwester. Als sie 2008 in den Gemeinderat gewählt wurde, stellte sie fest, dass es zwar von der Krippe bis zum Jugendzentrum viele Angebote gibt. „Aber bei den ganz kleinen Kindern war eine Lücke in der Versorgung“, berichtet sie. Ihr Vorschlag, eine Beratung für Eltern von Neugeborenen einzurichten, kam gut an und auch die damalige Haimhauser Ärztin Dr. Eva Ross unterstützte die Idee. „Es war eine gute Ergänzung zu unserer Arbeit“, sagte sie. 

Noch immer arbeitet die Mütter-Väter-Beratung eng mit den Ärzten zusammen. Auch mit einer Ernährungsberaterin, einer Heilpraktikerin und Hebammen gibt es eine Kooperation. „Wer keine Hebamme findet, kann sich an uns wenden“, so Hansen. Zweimal wöchentlich bieten sie und ihre Kollegin Stephanie Kammerer ehrenamtlich eine Sprechstunde an. 

An 24 Terminen fanden 2018 70 Beratungen statt – das sind doppelt so viele wie vor zehn Jahren. Viele Kontakte, die sich in der Sprachstunde ergeben haben, bleiben bestehen. Zur Feier des Jubiläums kamen auch viele Eltern mit älteren Kindern. So wie Tamara Seidl aus Ottershausen. Als ihre heute fünfjährige Tochter ein Baby war, machte sich Seidl Sorgen, weil sie abgenommen hatte. „Da war ich froh, dass ich mit ihr zur Gewichtskontrolle kommen konnte“, erzählte sie. „Beim ersten Kind macht man sich eben doch Gedanken, ob alles regelkonform läuft.“ 

Die Mütter- und Väterberatung ist jeden ersten Dienstag im Monat von 9 bis 11 Uhr sowie jeden dritten Dienstag im Monat von 15 bis 17 Uhr im AVZ Haimhausen geöffnet.

cla

Quelle: Dachauer Rundschau

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