Die Um(welt)denker haben endlich eine Querungshilfe auf der vielbefahrenen Dachauer Straße durchgesetzt.

Nach acht Jahren ist das Bauprojekt an der Dachauer Straße beendet

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Die Wählergruppe Um(welt)denken hat den Bau einer Querungshilfe auf der Dachauer Straße durchgesetzt.

Landkreis - Querungshilfe durchgesetzt

Der bestehende Geh- und Radweg von Niederroth entlang der Dachauer Straße endete am Ortseingang zu Markt Indersdorf. Fußgänger waren gezwungen die vielbefahrene Straße am Ortseingang (ohne Querungshilfe) zu überqueren, Radfahrer mussten auf die Straße ausweichen - im Berufsverkehr ein gefährliches unterfangen. 

2011 stellte die Wählergruppe Um(welt)denken den Antrag das fehlende Teilstück bis zum nördlich des Bahngleises bereits vorhandenen Weges zu ergänzen, inklusive einer Querung des Bahngleises. Nachdem vom staatlichen Bauamt die Realisierung des Radweges nicht in Aussicht gestellt wurde, beantragte sie 2013 eine alternative Planung. 

Eine Abmarkierung des Radweges auf der bestehenden Straße soll für Sicherheit sorgen. Dieser Antrag führte zu einer Neubewertung der Verkehrssicherheit. Die Regierung Oberbayern entschied sich für den gemeinsamen Geh- und Radweg, wie ihn die Um(welt)denkern ursprünglich beantragte. 

Dafür wurde sogar eine staatliche Förderung in Aussicht gestellt. Im Zuge derElektrifizierung der Bahnlinie von Dachau bis Altomünster war die Querung der Bahnlinie allerdings nicht möglich. Im Mai übergab der Staat nun den neuen Geh- und Radweg dem öffentlichen Verkehr. Für die Wählergruppe Um(welt)denken Anlass auf den Erfolg anzustoßen. Insgesamt war es ein Gemeinschaftsprojekt aller Fraktionen im Marktgemeinderat, jedoch stellten die Um(welt)denker den Antrag und blieben auch nach dem ersten Scheitern 2013 am Ball. 

Die Planungen und erforderlichen Grundstückverhandlungen wurden mit großem Einsatz von Gemeindeverwaltung und Bürgermeister durchgeführt. Die Anlieger trugen auch maßgeblich zum Erfolg bei, denn sie stellten die erforderlichen Grundstück, um die Querungshilfe überhaupt einbauen zu können.

red

Quelle: Dachauer Rundschau

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