Das hochmoderne Gebäude für die Dachauer Polizeiinspektion 

Neubau der Polizeiinspektion in Dachau

Bernhard Seidenath beim Weihnachtsbesuch am Heiligabend 2018 in der bisherigen Polizeiinspektion Dachau an der Dr.-Höfler-Straße.
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Bernhard Seidenath bei seinem traditionellen Weihnachtsbesuch am Heiligabend 2018 in der bisherigen Polizeiinspektion Dachau an der Dr.-Höfler-Straße.

In wenigen Tagen werden die Bagger rollen und mit dem Neubau der Polizeiinspektion (PI) Dachau auf dem Gelände der Bereitschaftspolizei beginnen. 

„Damit geht nun ein Projekt seiner Vollendung entgegen, das ich seit Beginn meiner Abgeordnetentätigkeit im Bayerischen Landtag verfolge“, freute sich der Dachauer Landtagsabgeordnete Bernhard Seidenath. „Nach einer Bauzeit von rund zwei Jahren, also ab dem Jahr 2023, wird auch die gewachsene und weiter wachsende Anzahl an Polizisten in einem hochmodernen Gebäude gut untergebracht werden können“, erklärte Seidenath und fügte hinzu: „Das neue Gebäude wird dringend gebraucht. Es ist auch die wirtschaftlichere Lösung, neu zu bauen, statt ein Gebäude aus den 1970er Jahren zu sanieren. Schließlich kann der Betrieb im alten Gebäude während der Bauzeit des neuen ganz normal und ohne Störung weitergehen. Ideal ist zudem die Lösung, auf den fast 4.000 Quadratmetern an der Dr.-Höfler-Straße im Anschluss dringend benötigte Staatsbediensteten-Wohnungen zu errichten. Heute ist deshalb in vielerlei Hinsicht ein Tag der Freude für den Landkreis“, erklärte der Abgeordnete.

Das neue Gebäude kostet 15 Millionen Euro

Nach Seidenaths Angaben wird der Neubau an dem historisch überaus sensiblen Ort des Marienplatzes den Freistaat Bayern rund 15 Millionen Euro kosten. Das neue Gebäude wird dreigeschossig ausgeführt und rund 65 Meter lang werden. „Auf 1.950 Quadratmetern Nutzfläche werden die mehr als 130 Bediensteten der PI Dachau ein optimales, modernes Arbeitsumfeld vorfinden“, teilte Seidenath mit. Die Parkplätze liegen südöstlich des Gebäudes, der Polizeihof im Nordwesten. Eine Schallschutzwand schützt das angrenzende Wohngebiet vor Lärm. Das Gebäude ist vom John-F.-Kennedy-Platz aus öffentlich zugänglich.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann betonte weitere Synergieeffekte durch die unmittelbare Nähe zur Bereitschaftspolizei, etwa in Form von gemeinsamen Besucherparkplätzen. Herrmann ergänzte: „Lage und Form des Neubaus ergeben sich aus den denkmalpflegerischen Vorgaben. In unmittelbarer Nähe liegt das ehemalige Konzentrationslager Dachau. Vom John-F.-Kennedy-Platz ist als erstes Gebäude des Ensembles die ehemalige Kommandantur des SS Ausbildungslagers zu sehen. Diese Sichtbeziehung ist bis heute weitestgehend unverändert und bleibt auch erhalten. Zudem ist nahezu das gesamte Areal als Bodendenkmal ausgewiesen.“

Weiter betonte Herrmann: „Neben denkmalpflegerischen Vorgaben spielt bei dem Neubau auch Energieeffizienz eine wichtige Rolle“. So erzeugt eine Photovoltaikanlage auf dem Dach Strom und die Stahlbetondecken werden mittels Wärmepumpe über das Grundwasser beheizt beziehungsweise im Sommer gekühlt.

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