Anlässlich des 75. Jahrestags der Befreiung der Häftlinge eröffnet die KZ-Gedenkstätte Dachau am 8. Mai 2020 die zunächst digitale Präsentation.

Neue Ausstellung im KZ Dachau: „Zeitspuren. Der Außenlagerkomplex Allach“

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Blick in den Ausstellungsraum zur Sonderausstellung „Zeitspuren. Der Außenlagerkomplex Allach“

Dachau - Digitale Eröffnung der Sonderausstellung in der KZ-Gedenkstätte

Anlässlich des 75. Jahrestags der Befreiung der Häftlinge eröffnet die KZ-Gedenkstätte Dachau am 8. Mai die zunächst digitale Präsentation der diesjährigen Wechselausstellung „Zeitspuren. Der Außenlagerkomplex Allach“ mit Grußworten der Redner sowie Führungen der Kuratoren durch die Ausstellung.

Archäologische Grabungen des Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege förderten 2016 und 2017 auf dem einstigen Organisation-Todt-Lager, in dem seit 1944 überwiegend jüdische Zwangsarbeiter litten, über 1.000 Objekte aus der KZ-Zeit und den Nachnutzungen des Areals zutage.

100 Funde stehen im Zentrum der Ausstellung „Zeitspuren“. Kontextualisiert werden die elf erleuchteten Vitrinen mit den Grabungsfunden durch eine Ausstellung zur Kriegs- und Nachkriegsgeschichte dieses Lagergeländes sowie durch historische Filmzeugnisse, Zeitzeugenberichte, Fotos, Zeichnungen und Pläne. Die in der Ausstellung erstmals präsentierten Funde zeugen von dem schmalen Grat zwischen Leben und Sterben der Häftlinge, von der Gewalterfahrung und ihrer Befreiung vor 75 Jahren.

red

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