Eissporthalle Dachau 

Neue Eissporthalle für Dachau

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Oberbürgermeister Florian Hartmann, Stadtrat Edgar Forster und Mitglieder der Dachauer Woodpeckers bei der Vorstellung der neuen Eissporthalle (von rechts nach links).

Dachau - Eissportverein Dachau Woodpeckers stellte sein Hallenkonzept vor.

Ein neues Eissportstadion an der Wallbergstraße in Augustenfeld kann für Dachau ein „Leuchtturmprojekt“ der Inklusion werden, so stellte Thomas Höbel, Vorstandssprecher der Volksbank Raiffeisenbahn Dachau und Eishockeyfan, das neue Hallenkonzept der Dachauer Woodpecker vor. In seiner öffentlichen Präsentation machte Stefan Steurer, erster Vorsitzender der Dachauer Woodpeckers und zukünftiger Generalsekretär des Deutschen Behindertensportverbandes, den Zuhörern klar, dass von einem neuen, behindertengerechten Eissportstadion die Stadt Dachau, die Woodpeckers und alle Eislaufbegeisterten profitieren werden. Für behinderte Sportler aus dem gesamten Großraum könnte ein neues Stadion ein neuer Trainings- und Wettkampfort werden. Nach Abdeckung der Eisfläche könnte das Stadion auch für den Blindenfußball genutzt werden. Als überdachte Halle wäre sie an mehr Tagen im Jahr, als das jetzige Eislaufstadion, für alle offen, die gerne Schlittschuhlaufen.Die Bank hat dem Eishockey-Verein ESV Woodpeckers eine Planungsstudie für ein neues Eisstadion finanziert. Der ESV hat sich für die Planung an ausgewiesene Experten für den Sporthallenbau gewandt. Das Büro Möller und Meyer aus dem thüringischen Gotha hat gilt als versiertes Planungsbüro in Sachen Sportstätten. Ein Stadion der Inklusion bekäme Zuschüsse vom Deutschen Behindertensportverband (DBS), ebenso von der Aktion Mensch. Das Stadion in Dachau soll nach den Worten von Thomas Uraban, Dachauer und Geschäftsführer des DBS nicht nur für den Eissport genutzt werden können. Als Multifunktionshalle steht es im Sommer Inlineskatern offen. Nach Abdeckung der Eisfläche, was heutzutage technisch sehr gut machbar sei, könnten andere Sportereignisse oder gar Konzerte in der Halle stattfinden. Auch der Platz für das neue Stadion scheint gefunden: An der Wallbergstraße wäre laut Planungen Platz für eine einstöckige, überdachte Halle und 160 Parkplätze. Den bestehenden Bolzplatz lässt sich problemlos wiederherstellen. Das neue Eisstadion wäre zu Fuß vom Bahnhof zu erreichen, zwei Bushaltestellen sind in der Umgebung, die Schulen sind auch nicht weit. Ein Bebauungsplan wäre für das neue Areal schneller abgesegnet als für den ursprünglich geplanten Platz auf dem ASV-Gelände, der wegen Überschwemmungsgefahr und Naturschutzauflagen problematisch ist.

kog

Quelle: Dachauer Rundschau

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