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„Monaco II“ kreuzt den Landkreis

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Die neue Gasleitung (rote Linie) durchquert den Landkreis in seiner ganzen Breite. © Repro: Kramer

Dachau - In Südbayern wird eine neue Gasleitung verlegt. Sie durchquert den Landkreis von Haimhausen bis Altomünster - viele Landwirte betroffen

Landkreis (hok) Die Gashochdruckleitung MONACO II ist in diesen Tagen in vielen Gemeinderäten ein Thema. Nicht zuletzt, weil die Frist zur Einsicht der Planungsunterlagen schon am 11. März abläuft. Die baynets GmbH ist der Eigentümer eines rund 1300 Kilometer langen Gasnetzes im süddeutschen Raum. Zurzeit wir eine Leitung unter der Bezeichnung MONACO von Finsing (Landkreis Erding) nach Amerdingen (Landkreis Donau-Ries) geplant. Sie betritt bei Haimhausen den Landkreis-Boden und führt über das Gebiet der Gemeinden Hebertshausen, Röhrmoos, Indersdorf und Erdweg bis Altomünster, wo sie ins Schwäbische überwechselt. Im wesentlichen orientiert sich der Verlauf an der Trasse einer bisherigen, kleineren Leitung, die schon Mitte der 1990er-Jahre verlegt wurde. Zwischen Haimhausen und Schönbrunn sind zurzeit zwei Alternativrouten im Gespräch. Die Entscheidung, welchen Kurs die Leitung nimmt, fällt erst im Laufe des weiteren Verfahrens. Die neuen Rohre sind mit einem Durchmesser von 1,20 Metern deutlich größer als die alte (Durchmesser 80 Zentimeter). Das Erdgas wird mit einem hohen Druck von 100 bar gefahren und 1,20 Meter tief in den Boden gegraben (die alte Leitung liegt einen Meter unter der Erde, vorgeschrieben waren 80 Zentimeter). Auch der Schutzstreifen wird größer: Im freien Gelände wird er 32 Meter betragen, in Wald- und Forstgebieten zwischen 17 und 20 Meter. Für die Eigentümer der betroffenen Grundstücke sind Entschädigungen vorgesehen.

kho

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