Neue Kinderkrippe St. Franziskus

Die Krippe verfügt über Spezialtüren mit Fenstern oben und unten - ein Highlight zum Rausschauen. Foto: pri

Dach

au (red) Die Kinderkrippe in der Friedenstraße 4 in Dachau nahm am vergangenen Montag ihren Betrieb auf, aber momentan ist der Schaufellader im Garten die Hauptattraktion und nicht Klettergerüst mit Rutsche. Noch am Wochenende wurden die letzten Lichter installiert, die Böden verlegt und die Spielsachen eingeräumt. „Jetzt ist alles soweit fertig, dass wir gut starten können“, sagte Sylvia Künzner, die Leiterin der Kinderkrippe. In der Kinderkrippe arbeiten zwölf Mitarbeiterinnen, sie werden zusätzlich durch Praktikantinnen und eine Hauswirtschaftskraft unterstützt. Die Kinderkrippe hat täglich von 7:00 Uhr bis 18:00 Uhr geöffnet, freitags schließt sie bereits um 16:00 Uhr. Die Kinderkrippe in der Friedenstraße läuft unter Betriebsträgerschaft des Franziskuswerkes Schönbrunn, die Gebäude und die Ausstattung wurden von der Stadt Dachau bereitgestellt. Nachdem sich der Bau im Frühjahr etwas verzögert hatte, wurde die Kinderkrippe zwei Monate in der Liegsalzstraße untergebracht, bevor sie nun die Räume in der Friedensstraße beziehen konnte. Zwar werden die Außenanlagen erst in den kommenden zwei Wochen fertig gestellt, aber der Innenausbau ist jetzt abgeschlossen. „Die neuen Räume sind für den Betrieb einer Kinderkrippe optimal ausgelegt“, sagte Künzner. „Die Möbel wurden individuell an jeden Raum angepasst, damit wir Mitarbeiter und die Kinder die Räume gut nutzen können.“ Außerdem hat jede Gruppe ihren eigenen Schlafraum direkt neben dem Gruppenraum, sodass die Kinder dann ins Bett gebracht werden könnten, wenn sie müde sind, ohne den Gruppenbetrieb zu stören. Die Küchen werden jeweils durch zwei Gruppen genutzt, so können sich die Erzieherinnen gut untereinander absprechen und gegenseitig unkompliziert aushelfen. „Trotz aller Hindernisse hat uns die Stadt Dachau sehr gut unterstützt, für alle Anfragen ein offenes Ohr gehabt und auch Anregung aufgegriffen und umgesetzt“, berichtet Sylvia Künzner. „Jetzt ist es erst einmal wichtig, nach der Aufregung und dem Stress der letzten Wochen die Eingewöhnung der Kinder in die neuen Räume gut voranzubringen. Wann die offizielle Einweihung mit Festakt stattfindet, müssen wir erst noch sehen“, so Künzner. Die Planungen für den täglichen Berieb sind trotzdem schon in vollem Gange. So wird es jeden Freitag ein Frühstück mit Lebensmitteln eines Biobäckers und Biobauernhofs aus der Region geben. Auch auf die Entwicklung der Beziehungsfähigkeit, sprachliche Bildung, Bewegungserziehung und Förderung der Kreativität wird großen Wert gelegt.

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