Neue Rettungswache in Markt Indersdorf eingeweiht

Mark

t Indersdorf (hwa) Als „rundum erfreulichen Anlass“ bezeichnete Uwe Schmidt, der Vorstand der Amperkliniken, die Einweihung der Rettungswache auf dem Gelände der Klinik Indersdorf. In gerade einmal neun Monaten wurde der zweckmäßige und doch schmucke Bau für die Bereitschaft des BRK Rettungsdienstes geplant und errichtet.Voll des Lobes für die Politik, die Genehmigungsbehörden, die Planer, die Handwerker und die eigene AG äußerte sich Schmid, denn es sei ja nicht allgemein üblich, dass Kliniken den Grund für den Rettungsdienst zur Verfügung stellen. Man habe keinerlei öffentliche Mittel in Anspruch genommen, das sei terminlich sehr wirksam gewesen.Nun könne man mit Stolz die Zusammenarbeit zwischen dem Rettungsdienst und dem Krankenhaus intensivieren. Gebaut wurde eine Garage mit zwei Stellplätzen für Einsatzfahrzeuge, Räume für Rettungsmittel, den Bereitschaftsdienst und sanitäre Anlagen. Von der zentralen Lage am Indersdorfer Krankenhaus können die Helfer den gesamten nördlichen Landkreis in der gesetzlich vorgeschriebenen Einsatzzeit erreichen. Das unterstrich auch Landrat Hans-Jörg Christmann in seinem Grußwort. Er wies darauf hin, dass hier wieder einmal Bayernweit ein gutes Beispiel der Zusammenarbeit zwischen Klinik und Rettung realisiert wurde und die Stellung des Rettungswesens in der Gemeinde Markt Indersdorf gestärkt werden konnte. Auch Bürgermeister Josef Kreitmeir drückte seine Freude über das gelungene Werk aus, habe es ihm doch Sorge gemacht, den Rettungsdienst in einer ordentlichen Unterkunft etablieren zu können. Es bleibe nun noch eine Unterkunft für die anderen BRK Fahrzeuge zu suchen, doch zeichne sich dafür eine adäquate Lösung ab. Priv.-Doz. Dr. med. Michael A. Weber aus dem ärztlichen Leitungssteam blickte in seiner Rede zurück auf die Entstehungsgeschichte des Standortes, der auf einen Antrag im Jahr 1994 endlich 1995 eingerichtet werden konnte. Erhebliche Schwierigkeiten wurden dabei bestens gemeistert, die neue Rettungswache sei der Höhepunkt der bisherigen Entwicklung. Seinen Dank drückte auch der Kreisvorsitzende des BRK Dachaus aus, der für seine Helfer jetzt ein 300.000 Euro teures Gebäude übernehmen konnte. Diakon Gerhard Stoll vom Pfarrverband Markt Indersdorf und Petra Pilgrim von der ev. Kirchengemeinde Kemmoden Petershausen weihten in einer ökumenischen Feier das Gebäude und segneten die Einsatzkräfte sowie die zahlreichen Gäste, die sich zu dem Festakt eingefunden hatten. Sie gaben der Hoffnung Ausdruck, dass die Helfer von ihren Einsätzen gesund zurückkommen werden und dass sie sich keiner Gefahr für Leib und Leben aussetzen müssen. Herzlichen Dank sprachen sie dafür aus, dass die Einsatzkräfte ihre Arbeit dem Dienst am Nächsten widmen.

Meistgelesen

„Pfiffige“ Ideen für die Zukunft
Dachau
„Pfiffige“ Ideen für die Zukunft
„Pfiffige“ Ideen für die Zukunft
Übertritt-Elternabende in Dachau und Markt Indersdorf müssen entfallen
Dachau
Übertritt-Elternabende in Dachau und Markt Indersdorf müssen entfallen
Übertritt-Elternabende in Dachau und Markt Indersdorf müssen entfallen
Spektakulärer Unfall in der Schillerstraße
Dachau
Spektakulärer Unfall in der Schillerstraße
Spektakulärer Unfall in der Schillerstraße
„Mit Lizenz zum Obazda“
Dachau
„Mit Lizenz zum Obazda“
„Mit Lizenz zum Obazda“

Kommentare