Zukünftig sollen die Busse im Dachauer Landkreis öfter fahren

Neue Strecken für Busse in der Dachauer Region

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Der Bus 160 würde nach Empfehlung des Karlsfelder Gemeinderats künftig nicht mehr die Rathaus-Seite der Haltestelle in der Gartenstraße bedienen, sondern aus München kommend auf der gegenüberliegenden Straßenseite enden.

Dachau - Der Karlsfelder Gemeinderat sprach mehrheitlich Empfehlungen für den Dachauer Kreisausschuss aus

Um die Zukunft der Buslinien im ging es bei der jüngsten Karlsfelder Gemeinderatssitzung. 

Die Hauptänderungen betreffen die Linien 160, 175, 710 und 711. So soll der 710er im 20-Minuten-Takt zwischen den S-Bahnhöfen Dachau und Moosach, aber ohne die Schleife über Garten- und Krenmoosstraße in Karlsfeld fahren. 

Als Zubringer ist die Ortslinie 701 gedacht, die deshalb auch am Samstag im 20-Minuten-Takt verkehren muss. Dass die Linie 710 nur noch direkt auf der Münchner Straße fahren soll, rief teils erheblichen Widerstand im Gemeinderat und von Bürgern hervor. So meinte Beate Full (SPD), die Karlsfelder wohnten vor allem rechts und links, aber nicht direkt an der Münchner Straße. Auch Adrian Haim (Bündnis für Karlsfeld) sah beim Umsteigen die Gefahr von bis zu 20 Minuten Wartezeit. Doch CSU-Fraktionsvorsitzender Bernd Wanka verwies auf eine ganze Reihe von Unterstützer-E-Mails dafür. Peter Sigmund vom Landratsamt sagte, die meisten Nord-Karlsfelder wollten nur schnellstens nach München. 

Die Linie 160 soll von München kommend wie bisher zur Gartenstraße fahren, aber bereits am Rathaus und nicht mehr am Kreisel beim Kiem-Pauli-Weg enden. Zurück geht es in so genannter Blockumfahrung über die Osten- und Hochstraße zur bekannten Strecke Richtung Karlsfelder S-Bahnhof. Neu für Karlsfeld soll der vom Georg-Brauchle-Ring (Olympia-Einkaufs-Zentrum) kommende Bus 175 nicht mehr am Campingplatz in Ludwigsfeld enden. Vielmehr soll er einschließlich samstags über die Dachauer und Münchner Straße, vorbei an MTU und MAN, bis zum Karlsfelder Möbelhof und dann nach Dachau-Ost fahren. 

Wegen des Kaufs von bis zu drei neuen Bussen wird das allerdings richtig teuer, kündigte Oliver Faltlhauser von der Münchner Verkehrsgesellschaft MVG an. Einen genauen Betrag wusste er noch nicht. Der 711er soll ganztägig, also auch vormittags, im 20-Minuten-Abstand fahren. Morgens soll er bereits zwei Fahrten früher starten als bisher. Für die Nachtbuslinie N71 – sie kommt vom Münchner Westfriedhof (U1) und endet bisher in Karlsfeld – will Karlsfelds Bürgermeister Stefan Kolbe (CSU) keinen Euro locker machen, wenn die wie von Dachau gewünscht bis zum dortigen S-Bahnhof verlängert wird. 

All das beschloss der Karlsfelder Gemeinderat mit Mehrheit als Empfehlung für die Sitzung der Dachauer Kreisausschusses am 6. März oder gar erst am 3. April.

srd

Quelle: Dachauer Rundschau

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