Straßenstrickerinnen

Neues Projekt der Straßenstrickerinnen startete

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Präsentierten ihr neue Projekt: die Straßenstrickerinnen Julia Kießig, Gabriele Sölter, Heide Schmetzer und Brigitte Göttler (von links) mit BRK-Geschäftsleitung Paul Plyfka.

Dachau - Die Dachauer Straßenstrickerinnen starteten kürzlich ein neues Projekt: Gehäkelte und gestrickte Einkaufsbeutel.

Bis zu sechs Stunden benötigen sie für eine handgearbeitete Tasche. Diese stellen ihr Statement gegen Plastik im Alltag dar: „Die Einkaufsbeutel sollen ein Beitrag auf dem Weg Dachaus zur Fairtrade-Stadt sein“, erklärte Julia Kießig, Projektkoordinatorin Soziale Innovation des BRK Dachau. „Wir wollen die Taschen für einen guten Zweck öffentlich versteigern“, kündigte sie an. Wann würden sie noch preisgeben. Bei der Präsentation des neues Projektes, entfernten die Strickerinnen ihr altes, das in Wolle eingehüllte Brückengeländer am Mühlkanal. Ein halbes Jahr lang schmückten gestrickte oder gehäkelte Rechtecke die Balustrade am Fuße des Karlsbergs. Damals war diese „Installation aus Handarbeiten im öffentlichen Raum“ der Start eines kulturellen Programms, das sowohl Oberbürgermeister Florian Hartmann, als auch das BRK Dachau unterstützten. Kießig rief die Aktion im Rahmen des Silber Clubs, einem Angebot des BRK für die Generation 60+ ins Leben. Das mehrere Meter lange Kunstwerk soll nun einen Platz auf dem Gelände des Rotkreuzhauses finden.

red

Quelle: Dachauer Rundschau

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