Hauptversammlung der Maler und Lackierer Innung Dachau

Obermeister Klaus Durchdenwald wurde in seinem Amt bestätigt

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Im Amt bestätigt: Obermeister Klaus Durchdenwald (links) und sein Stellvertreter Michael Huber (rechts). Die Wahlleitung hatte Jürgen Weber.

Dachau - Auf der Hauptversammlung der Maler und Lackierer Innung Dachau wurden bei der Wahl des Vorstandes alle bisherig Verantwortlichen in ihrem Amt bestätigt.

Für die nächsten drei Jahre haben zwölf wahlberechtigte Teilnehmer einstimmig in geheimer Wahl Klaus Durchdenwald als Obermeister und Michael Huber als seinen Stellvertreter wiedergewählt. Per Akklamation wurden Thomas Heller als Vorsitzender des Prüfungsausschusses, Dieter Weigl als Lehrlingswart und Mathias Schöller als Schriftführer ohne Gegenstimme wiedergewählt. Die Wahlleitung hatte Jürgen Weber, der Geschäftsführer der Maler und Lackierer Innung Dachau übernommen. Weitere Wahlergebnisse: Meisterbeisitzer für den Prüfungs- und Berufsbildungsausschuss Michael Huber; Vorstandsmitglieder: Werner Ott, Otto Willibald und Helmut Steiner; in den Arbeitnehmerausschuss für die Gesellenprüfung: Stephan Korniscek, Günter Pilz, Michael Bigl und Heinz Eckardt. Zu Beginn der gut besuchten Versammlung hatte Alexander Schwarz vom Landesinnungsverband einen Vortrag über die Vorschriften beim Gerüstbau gehalten. Unter anderem ging es um Montagesicherungsgeländer, Anforderungen für den Aufstieg, geeignete Arbeitsmittel zum Heben von Lasten und Kennzeichnung resp. Verbotsschildern bei Aufbau und Benutzung von Gerüsten. Grundlage des Referats waren die Technischen Regeln für Betriebssicherheit (TRBS) der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin. 

Klaus Durchdenwald berichtete in seinem Rückblick von der erfolgreichen Teilnahme der Innung an der Job 2019 und der diesjährigen Gesellenprüfung. 17 Auszubildende aus den Landkreisen DAH, FFB und PAF waren drei Tage lang geprüft worden. Die derzeitige Schülerzahl an der Berufsschule Dachau deckt bald nicht mehr die Mindestteilnehmerzahl für die Klassenbildung. Schule und Innung denken über Lösungen nach, die Maler und Lackierer Ausbildung an der Berufsschule Dachau sichern zu können. Große Sorge machen Klaus Durchdenwald Betriebe des Reisegewerbes, die Malerarbeiten als Geschäftszweig anbieten. Dort besteht keine Meisterpflicht und deshalb sieht der Obermeister den Verbraucherschutz gefährdet. Das gleiche gilt für die unerlaubte Handwerksausübung von selbsternannten Malermeistern. Weber zeigte in einer Statistik, dass die Maler in der Liste der 25 angesehensten Ausbildungsprogramme auf Platz sechs zu finden sind. Dazu Weber: „Wir müssen unseren Beruf attraktiver machen“. Bei der gemeinsamen Freisprechung der Malerinnungen München und Dachau konnten 80 Azubis zu Gesellen ernannt werden. Der Verband setzt auf eine neue Verbrauchsmarke. Pylone und Gerüstplanen mit dem neu gestalteten Logo können von den Betrieben angefordert werden. Derzeit wird in das verbandseigene Bildungszentrum investiert. Mit einem sechsstelligen Betrag wird die Digitalisierung der Schulungsräume unterstützt.


hwa

Quelle: Dachauer Rundschau

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