Umweltschonen mit mehr Parkplätzen?

Die „Park and Ride“ Anlage in Petershausen bekommt neue Stellplätze

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267 neue Stellplätze in Petershausen sollen die zugeparkten Siedlungen in Petershausen befreien.

Petershausen - Mehr Parkplätze sollen Schadstoffe reduzieren

In Petershausen gibt es 267 neue Parkplätze. Die „Park and Ride“ (P+R) Anlagen am Ende der Ziegeleistraße haben nun eine Kapazität von 1.349 Fahrzeugen. 

Das Kommunalunternehmen der Gemeinde Petershausen (KUP) gab sie Ende September, nach einer Bauzeit von einem halben Jahr, für den Betrieb frei. „Die Gesamtkosten von 978.000 Euro berechnen sich aus ausgeschriebenen Bauleistungen, Baunebenkosten, Grunderwerbskosten und Umgestaltungskosten sowie die Auslagen für die Bauleitplanung. Die Regierung von Oberbayern sowie die Landeshauptstadt München unterstützten das Projekt mit knapp 880.000 Euro“, erklärte Daniel Stadelmann, Vorstand des KUP. Die Auslastung der Anlage, die zu fast 90 Prozent von Pendler aus den benachbarten Gemeinden angefahren würde, rechtfertige diese Investitionskosten. Marcel Fath, Bürgermeister in Petershausen, freut sich über die Erweiterung und hofft auf weniger zugeparkte Siedlungen. Mit den in Petershausen abgestellten Fahrzeugen könnte eine CO2-Reduzierung von rund 19 Tonnen am Werktag erreicht werden. 

Landrat Stefan Löwl sagte dem Bürgermeister seine Unterstützung für eine überregionale Planung von Zubringerstraßen zu. In Zukunft strebt das Kommunalunternehmen eine Ausgestaltung der Parkplätze an. Eine Anzeige über freie Stellplätze in Echtzeit soll zukünftig den Suchverkehr erleichtern und eine vereinfachte Stellplatzsuche ermöglichen.

red

Quelle: Dachauer Rundschau

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