Gewerkschaft fordert bessere Arbeitsbedingungen 

Personal-Schwund im Gastgewerbe im Landkreis Dachau

Eine Kellnerin
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Supermarktkasse statt Biertheke: Im Zuge der Corona-Pandemie verzeichnen die Hotels und Gaststätten im Kreis Dachau eine starke Abwanderung von Fachkräften.

Im Zuge der Corona-Pandemie verzeichnen die Hotels und Gaststätten im Kreis Dachau eine starke Abwanderung von Fachkräften.

Innerhalb des vergangenen Jahres haben im Landkreis rund 100 Personen dem Gastgewerbe den Rücken gekehrt, wie die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) unter Berufung auf jüngste Zahlen der Arbeitsagentur mitteilt. Angesichts des Lockdowns bis in den Mai hinein dürfte sich der Personal-Schwund bis heute nochmals zugespitzt haben, befürchtet Tim Lünnemann, Geschäftsführer der NGG-Region München. „Viele Menschen schätzen es, nach langen Entbehrungen endlich wieder essen zu gehen oder zu reisen. Aber ausgerechnet in der Sommersaison fehlt einem Großteil der Betriebe schlicht das Personal, um die Gäste bewirten zu können“, sagte Lünnemann. Für die Lage macht der Gewerkschafter insbesondere die Einkommenseinbußen durch die Kurzarbeit verantwortlich: „Gastro- und Hotel-Beschäftigte arbeiten sowieso meist zu geringen Löhnen. Wenn es dann nur noch das deutlich niedrigere Kurzarbeitergeld gibt, wissen viele nicht, wie sie über die Runden kommen sollen.“

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