Dachau ist bei der zweiten Etappe des Leitbildes angekommen.

Präsentation der neuesten Entwicklungen zum „Räumliches Leitbild“

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Die Stadt Dachau will die Bürger mit in den Veränderungsprozess einbeziehen.

Dachau - Dachauer wollen mehr Mobilität

Wie kann man denständig wachsenden gesamten dachauer Raum für die Zukunft optimieren? 

Eine Antwort darauf soll das Projekt „Räumliches Leitbild- Dachau denkt weiter“ geben. 

Die Stadtentwickler Stefan Leuninger und Annegret Michler aus Kaufbeuren, konzeptierten einEtappenprojekt, das über mehrere Schritte das Leitbild Dachaus entwickeln soll. Dabei sollzu jeder Zeit die Öffentlichkeit aktiv teilnehmen

Auf dem Bau- und Planungsausschuss der Stadt am Dienstag, 2. April, präsentierten die beiden die neuesten Entwicklungen. Oberbürgermeister Florian Hartmann leitete die Sitzung zusammen mit Stadtbauamtsleiter Moritz Reinhold. 

Die erste Etappe des Projekts „Räumliches Leitbild für Dachau“ istbereits abgeschlossen: Von Oktober 2018 bis Februar hatten alle, die mitwirken wollten, die Gelegenheit, auf Postkarten (handschriftlich) oder im Internet, Vorschläge abzugeben, wie sie ihre Stadt gestalten oder verändern wollen.Dieses Angebot nutzten viele Dachauer. Es beteiligten sich rund 400 Internet-User mit über 2020 Einträgen. Dabei fiel den Stadtentwicklern auf, dass die Mitwirkenden „ihr“ gegenwärtiges Dachau häufig lobten. Es waren auch einige Anregungen darunter, wie einfachere Straßensanierungen die die Stadt bereits umgesetzt hat. 

Mit 56 Prozent ist der mit Abstand wichtigste Punkt, die Mobillität und die Infrastruktur. Andere herausstechende Bürger-Anliegen sind dieFreiräume und Grünanalagen sowie das Thema Verkehrsentlastung durch mehr Nahversorgungsmöglichkeiten in den Wohngebieten. Eine interaktive Karte Dachaus macht die Ergebnisse (unter: https://www.dachaudenktweiter.de/start/) deutlich sichtbar. Es folgte einExpertengespräch mit 17 Spezialisten. Diese beschäftigen sich hauptsächlich mit der Frage der optimalen Flächennutzung: Michler betonte das in ihrer Präsentation: „Die optimale Nutzung der Flächen ist eine große Herausforderung beim Erschaffen eines Leitbilds. In Dachau stellt sich vor allem die Frage, ob es nicht sinnvoll wäre, Quartiere einzuführen, um Dachau-Ost mehr in den Kern einzubinden.“ Es sei auffallend, wie sehr sich das Leben um den Maibaum herum, in der Müncherstraße bündele. Michler und Leuninger präsentierten anschließend die weitere Vorgehensweise. 

Jetzt soll eine Arbeitsgruppe mit einigen Stadträten geschaffen werden, die dann später ihre Ergebnisse vorstellen wird. 

Die Öffentlichkeit soll weiterhin in den Prozess eingebunden bleiben. 

Der Zeitplan für die nächsten Schritte sieht vor, dass bis zum Sommer ein konkretes Zwischenergebnis vorliegt. Denn noch Ende dieses Jahres soll die Umsetzung des Projekts beginnen.

ste

Quelle: Dachauer Rundschau

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