Blumen- und Gartenschätze 2016

Gärten für Mensch und Tier

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Oberbürgermeister Florian Hartmann (links) mit den Haupt- und Sonderpreisträger sowie der Bewertungsjury.

Dachau - Der Wettbewerb „Blumen- und Gartenschätze 2016“ ergab drei Haupt- und vier Sonderpreistäger. Diese wurden nun geehrt.

Die Stadt Dachau ökologisch wertvoller und schöner gemacht haben laut Oberbürgermeister Florian Hartmann (SPD) die Teilnehmer des Wettbewerbs „Blumen- und Gartenschätze 2016“, heuer unter dem Motto „Mehr Natur im Garten“. Im Rathaussaal zeichnete er drei Haupt- und vier Sonderpreisträger aus. Naturgärten seien für die Insekten besonders bedeutsam, die einen großen Teil unserer Nutzpflanzen bestäubten und somit für den Menschen lebenswichtig sind, erklärte Hartmann. Umweltreferentin Sabine Geißler (Bündnis für Dachau) würdigte die Leistungen der Preisträger. Bei den Hauptpreisen zeichne Susanne Schulze-Dieninghoffs Garten in der Franz-Arnold-Straße Pflanzenvielfalt und gekonnte Gliederung in unterschiedlichen Gartenräumen aus. Jürgen Wolfs Naturgarten am Föhrenweg attestierte Geißler: „Mehr Natur im Garten geht eigentlich nicht.“ Klaus Altendorfer vom Tony-Binder-Weg bescheinigte sie: „Das Nebeneinander von Nutz- und Blütenpflanzen ist nicht nur optisch sehr ansprechend, sondern auch ökologisch sinnvoll.“

Paradies für Insekten und Tiere

Bei den Sonderpreisen würdigte Sabine Geißler Barbara und Andrea Berteles Kleingarten an der Jakob-Schmid-Straße, wohltuende Natürlichkeit und ein wahres Paradies für Insekten und andere Tiere zu sein. Birgit von Bardelebens Hausgarten am Willy-Orth-Weg zeichne sich neben schönem Eingangsbereich und natürlichem Garten durch die Ansaat von ökologisch bedeutenden ein- und zweijährigen Pflanzen entlang des Zauns aus. In Karin Schwenkes Hausgarten in der Hugo-Hatzler-Straße wachsen blühende und fruchttragende Stauden, Kräuter und Beeren. Das Terrassenmäuerchen in Elisabeth Havermanns Hausgarten in der Otto-Strützel-Straße schaffe Nischen mit unterschiedlichem Mikroklima, die von vielen Tieren genutzt würden. Der Bewertungsjury gehörten neben Geisler Tourismusreferent Wolfgang Moll (parteilos), Landschaftsarchitekt Stefan Gerstorfer, Lothar Anders vom Gartenbauverein, Siegfried Lex von der Gartenbau-Kreisfachberatung sowie Stefan Tischer als Sachgebietsleiter der Stadtgärtner an.

srd

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