Radwandertour der Westallianz soll am 26. April feierlich eröffnet werden.

Räuber-Kneißl-Radweg startet

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Letzte Hand an die Räuber-Kneißl-Radwegpläne legte im Egenburger Rathaus eine Arbeitsgruppe mit Pfaffenhofens Bürgermeister Helmut Zech (sitzend, rechts), dem Sulzemooser Vizebürgermeister Johannes Kneidl (sitzend, links), Westallianz-Geschäftsführerin Dagmar Hendorfer (ganz links) und Dachau Agil-Mitarbeiterin Julia Gamperl (sitzend rechts).

Landkreis - Radwandertour der Westallianz soll am 26. April feierlich eröffnet werden.

„Zur neuen Radlsaison ist es soweit.“ Das versprach Pfaffenhofens Bürgermeister Helmut Zech (CSU) im vergangenen Herbst, als er nach dem Eröffnungstermin des Räuber-Kneißl-Radwanderwegs gefragt wurde. 

Nun steht der Termin: Am Sonntag, 29. April, fällt der Startschuss für das Westallianz-Tourismusprojekt. An diesem Tag soll der Radweg feierlich in Pfaffenhofen eröffnet werden. Der Termin wurde in der vergangenen Woche festgelegt, bei einem Treffen einer Westallianz-Projektgruppe im Rathaus der Gemeinde Pfaffenhofen a.d. Glonn. Zech leitet die touristischen Aktivitäten des interkommunalen Zusammenschlusses, zu dem Karlsfeld, Gröbenzell, Bergkirchen, Maisach, Sulzemoos, Odelzhausen und Pfaffenhofen an der Glonn zählen. Vor Ort dabei: der Sulzemooser Vizebürgermeister Johannes Kneidl (CSU), Westallianz-Geschäftsführerin Dagmar Hendorfer und Julia Gamperl vom Regionalentwicklungsverein Dachau AGIL, der EU-Fördermittel für das Leader-Projekt organisiert hat. Der Räuber-Kneißl-Radweg ist eigentlich ein Radwegenetz, das vier in sich geschlossene Rundtouren miteinander verknüpft. 

Sie führen durch das Gebiet der sieben Westallianz-Gemeinden sowie durch Egenhofen im Brucker Land – auf deren Gebiet liegt der Weiler Geisenhofen, wo Mathias Kneißl (1875 – 1902) im Jahre 1901 mit einem Großaufgebot von Gendarmen verhaftet wurde. Ursprünglich war die Einweihung für den Herbst des vergangenen Jahres geplant, doch die Produktion der zahlreichen Medien und touristischen Anlagen verzögerte sich. Einiges ist wohl noch in Bearbeitung, wie einer Mitteilung des Pfaffenhofener Rathauses zu entnehmen ist, etwa die Infotafeln oder auch der Audioguide. Bis Ende April sollen Radabstellanlagen und Servicestationen aufgebaut sowie kinderfreundliche Rast- und Spielplätze angelegt werden. 

Zech erklärt: „Die Nutzer des neuen Rad-Wanderweges können sich schon heute auf einen interessanten Themenweg freuen, der für Jung und Alt vieles bietet.“ Der Radweg sei keinesfalls als Hommage an den „Kleinkriminellen“ Kneißl gedacht, wie Zech schon wiederholt klarstellte. Es wäre der Projektgruppe vielmehr darum gegangen, über die Epoche um 1900 aufzuklären und die schwierigen Bedingungen darzustellen, unter denen die damalige Landbevölkerung leben musste.

kho

Quelle: Dachauer Rundschau

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