Saunasanierung im Hallenbad

Die Planung der Sauna im Hallenbad sieht einen Sauna-Außenbereich mit sechs Liegedecks vor. Foto: Pilz

Dach

au (psa) In den letzen beiden Werkausschusssitzungen wurde im Wesentlichen die Planungen für den Innenbereich der Sauna vorgestellt. Der Ausschuss diskutiert über einen Entwurf zur Gestaltung der Freiflächen und des Außensaunabereichs. Er sieht einen Rettungsweg vor, der bereits mit der Feuerwehr abgesprochen ist. Die Planung umfasst eine große Sauna, einen Ruheraum, dazwischen Tauchbecken und Duschen als Zentrum. Angrenzend sind zwei Liegeflächen vorgesehen. Der Außenbereich wird durch eine Betonmauer vom Freibad abgetrennt, bei der eine Bepflanzung geplant ist. Durch die neue Planung ergab sich eine geschätzte Summe von 2,2 Millionen. „Die vorliegende Entwurfsplanung ist eine edle Variante, allerdings für wie viele Besucher?“ warf Volker C. Koch (SPD) in die Runde und verwies auf die Notwendigkeit der Sanierung des Hallenbads. „Die Kosten stehen nicht im Verhältnis für den Nutzen der Bürger“. Die Sanierung des Hallenbads ist seit Jahren überfällig. Auch Thomas Kress (Die Grünen) sieht die Kosten von 2,2 Millionen als überzogen an. „Ich kann diese Summe nicht mehr verantworten“, verdeutlichte er. Christian Stangl (CSU) machte den Vorschlag, einer Baukostenobergrenze von 1,5 Millionen. Robert Haimerl, Kaufmännischer Werkleiter der Stadtwerke Dachau, fasste zusammen: die Kosten für die Sanierung des Innen- und Außenbereichs der Sauna sollen eine Obergrenze von 1,5 Millionen nicht überschreiten. Diese Vorgaben werde man dem Architekt Michael Luska für eine neue Planung machen. Der Entwurf wird in der nächsten Ausschusssitzung vorgestellt.

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