Das Wirtshaus Erdweg hat wieder geöffnet.

Schmausiges im Wirtshaus Erdweg

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Bürgermeister Christian Blatt zapft an.
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Erdweg - Tafernwirtschaft zu Erdweg eröffnet mit neuem Pächterpaar Gabriele Reyer und Sigi Hohlwein

„Schenkt der bayerischen Gastronomie wieder täglich Wohlgefallen, einen hohen Stellenwert und vor allem Wertigkeit“ – dieser Schriftzug, der erst seit kurzem im Wirtshaus Erdweg an der Wand steht, ist das Motto der neuen Pächter. 

Wirtin Gabriele Reyer und Koch Sigi Hohlwein gaben Ende Januar ihre Wirtschaft „Schmaus“ in Langengern auf, um sich in Erdweg neuen Herausforderungen zu stellen. „Uns hat vor allem die Herausforderung des großen Hauses in zentraler Lage gelockt“, verrät Gabriele Reyer. In den Räumlichkeiten der „Tafernwirtschaft zu Erdweg“, wie sie nun heißt, haben im großen Raum 55 Leute Platz im kleineren 25, im Biergarten gibt es insgesamt 140 Plätze. Dazu kommen die beiden Säle mit jeweils 100 und 160 Plätzen, die nach wie vor für Geburtstage, Hochzeiten, Taufen und anderen Festlichkeiten über die Gemeinde gebucht werden können. 

Die Wirtschaft sei ein Ort „an dem das Herz der Gemeinde dran hängt“, sagte Erdwegs Bürgermeister Christian Blatt bei der Eröffnung im kleinen Kreise mit Gemeinderatsmitgliedern, Vertretern von Maierbräu Altomünster und Freunden des neuen Pächterpaares sowie der Presse. Dass die vorherigen Pächter des Wirtshauses wegen gesundheitlichen Gründen aufhören mussten, kam für Blatt überraschend. Umso froher sei er nun, einen neuen gefunden zu haben: „Ihr beide seid Pächter, denen wir das Zutrauen, dieses Wirtshaus zu führen“, sagte Blatt an die beiden gewandt und wünschte viel Erfolg und eine gute Zusammenarbeit. Sigi Hohlwein – auf dem schwarzen T-Shirt des Kochs prangt der Schriftzug „Kochen ist Handwerk“ – bedankte sich zugleich für das Vertrauen der Gemeinderatsmitglieder. 

Zur Feier des Tages durfte der Bürgermeister ein Fass Bier anzapfen, wofür ihn zunächst eine Schürze gereicht wurde. Diese sollte er noch dringend brauchen. Denn das Bier spritze nach dem ersten Schlag nur so in alle Richtungen, der Schaum war kaum aufzuhalten, floss unaufhörlich auf den Fliesenboden und später in einen Eimer, sodass durchaus von einer kleinen Sauerei gesprochen werden kann. Doch die Pächter hatten alles im Griff. Anstoßen, aufwischen und weiter ging es. Dass Sigi sein Handwerk bestens beherrscht, bewies er dann bei einem Vier-Gänge-Menü. Das Brotzeitbrettl „Halber Meter Biergarten“ lockte mit vier verschiedenen, kleinen Vorspeisen und einem Brotkorb. Die Kräuterrahmsuppe als Vorspeise überzeugte genauso wie der Schweinebraten mit Knödl. Spätestens nach dem Schokoladen-Souffle an Sauerkirschen blickten alle Gäste zufrieden und satt drein. „Eine gute Küche ist das Fundament allen Glücks“ – der zweite Schriftzug im Speisesaal ist hier also kein leeres Versprechen. 

Das Trio „Grod no“ unterhielt derweil mit ihrer flotten, bayerischen und südtiroler Wirtshausmusik. Die Tafernwirtschaft zu Erdweg hat seit Ostern ihren Betrieb aufgenommen. Gelb-rote Tulpen und Efeuranken hängen von der metallenen Lampenkonstruktion, Osterhasen und bunte Eier zieren die Fensterbänke, dekorative Kissen und Blumenbilder verleihen der Wirtschaft aktuell eine gemütliche Atmosphäre. Gabriele Reyer hat mit ihrer kreativen Ader und den passenden Accessoires ganze Arbeit geleistet, damit sich die Gäste hier künftig wohlfühlen können. Aktuell lockt eine spezielle Spargelkarte mit verschiedensten Gerichten. „Wir haben mittags täglich ein wechselndes Menü für 5,90 Euro und am Montag ist Schnitzeltag“, zählt die Wirtin die Angebote auf. 

Als Besonderheiten, die nicht jedes bayerisches Wirtshaus hat, nennt sie das „Original Glonntaler Wirtshausbrett’l“ mit Dreierelei Bierprobe, die fruchtigen Smoothies sowie die Bio-Teepräsentationen der Chiemgauer Tee Manufaktur. Ansonsten verwöhnen Sigi und Gabriele mit typischen bayerischen Spezialitäten mit dem gewissen Extra - auch ohne Fleisch. 

Kontakt: Tafernwirtschaft zu Erdweg Hauptstraße 14 85253 Erdweg Telefon: 08138 6684242.

mik

Quelle: Dachauer Rundschau

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