Schönbrunn startete interne Kampagne im eigenen Test-Zentrum

Impf-Start im Franziskuswerk Schönbrunn

Eine Mitarbeiterin des Franziskuswerkes lässt sich impfen.
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Start der Corona-Schutzimpfung im Franziskuswerk Schönbrunn: Margitta Nowak ist eine der ersten Mitarbeiterinnen des Seniorenbereichs, die sich impfen ließ.

Das Franziskuswerk Schönbrunn trifft weitere Maßnahmen gegen den Corona-Virus. Geschäftsführerin Michaela Streich fasst sie zusammen: „Wir stellen die Bekämpfung der Corona-Infektion auf drei Säulen:

Umfangreiche Schutz- und Hygienekonzepte, Testen und Impfen. Damit können wir auf das Infektionsgeschehen schnell und flexibel zum Schutz der Bewohner und Mitarbeitern reagieren.“

Seit einer Woche gelten zusätzlich zu den bereits geltenden Abstands- und Hygieneregeln verschärfte Maßnahmen zum Tragen von FFP2-Masken für das gesamte Betreuungspersonal. Dazu kommen Schutz- und Hygienekonzepte für verschiedene Wohn- und Arbeitsbereiche, angefangen bei Festlegungen für die Benutzung der persönlichen Schutzausrüstung über Hygienepläne für die Quarantänestation und definierte Prozesse bei Ausbruch einer Infektionskrankheit bis hin zur Regelung der Müllabfuhr.

„Die zweite wichtige Säule sind die umfangreichen Testungen“, erklärt Streich. Das interne Testzentrum hat eine Kapazität von bis zu 3.000 Schnelltests pro Woche. Dieses steht Mitarbeitern, Angehörigen und anderen Besuchern offen. Bewohner werden bereits seit Herbst wöchentlich getestet.

Mit der dritten Säule hofft das Franziskuswerk, eine neue Normalität zu erreichen. „Wir empfehlen die Impfung Bewohnern sowie Mitarbeitenden. Deshalb starten wir auch eine interne und öffentliche Kampagne für die Impfung. Der Impfstart mit gut 200 Personen macht Hoffnung auf eine große Impfbereitschaft“, berichtet die Geschäftsführerin. „Das ist für uns ein wichtiger Schritt hin zur Normalität.“ Unterstützung bekommen die Mitarbeiter dreimal pro Woche von zwei Mitgliedern der Bundeswehr, die ebenfalls Tests abnehmen.

Während der ersten Pandemiewelle waren rund 100 Personen, Bewohner und Mitarbeiter, im Franziskuswerk infiziert. Seit Jahresanfang häufen sich die Infektionen wieder, derzeit sind es rund 40 Personen.

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