„Etwas bewegen für Senioren“

Die Senioren-Union informierte sich über den Seniorenbeirat

+
Die Senioren-Union informierte sich über die Ziele und Aktivitäten des Senioren-Beirats.

Dachau - „Etwas bewegen für Senioren“

Dankbar war der Vorstand der Kreis-Senioren-Union für umfassende Informationen über den Seniorenbeirat im Landkreis Dachau (LKSB). 

Dessen Vorsitzender Hermann Krusch erläuterte die Aufgaben, Themen und Aktivitäten des LKSB, der sich monatlich im Landratsamt trifft und dem derzeit 17 Seniorenbeiräte angehören. Seine Aufgaben liegen – laut Krusch – insbesondere in der Unterstützung und Beratung des Landrats und der Kreisverwaltung bei allen seniorenspezifischen Themen. Der LKSB verstehe sich als überparteiliche und unabhängige „Stimme der Senioren“ im Landkreis und sei auch Ansprechpartner für die Seniorenbeauftragten der Landkreisgemeinden und Gemeindeverwaltungen.

Der Beirat befasse sich mit den unterschiedlichsten Seniorenthemen: von Fragen der Mobilität und des Wohnens im Alter über die Problematik mangelnder Pflegeplätze oder nicht vorhandener öffentlicher Toiletten bis hin zu materieller Armut oder sozialer Einsamkeit im Alter. Auch sei der LKSB an wichtigen Publikationen beteiligt, so am Seniorenratgeber „Älter werden im Dachauer Land“ und an der „Notfallmappe“ für Landkreisbürger. Der Vorsitzende des Kreisverbands Dachau der Senioren-Union Bernhard Gaigl zeigte sich beeindruckt vom breiten Spektrum der LKSB-Arbeit, die Krusch vorstellte. Auch wenn die Senioren-Union als Arbeitsgemeinschaft der CSU natürlich eine parteipolitische Prägung habe, sei man doch mit dem LKSB in einer gemeinsamen Mission unterwegs: „Wir wollen etwas bewegen für die Senioren in unserem Landkreis, das ist uns gemeinsam“, erklärte Bernhard Gaigl. 

Zu diesem Ziel gehöre ganz wesentlich auch, „den Solidaritätsgedanken, wo es nur geht, stark zu machen“ und „die verbreitete Ego-Mentalität zu überwinden“, ergänzte der frühere Dachauer Landrat Hansjörg Christmann, einer der stellvertretenden Vorsitzenden der Kreis-Senioren-Union. Da der LKSB und die Senioren-Union dieselbe „Klientel“ im Blick haben und es daher thematische Berührungspunkte gebe, wolle man sich – laut Krusch und Gaigl – künftig über Themen und Aktivitäten besser austauschen und auch Kooperationsmöglichkeiten ausloten, wie bei Informationsveranstaltungen zu seniorenspezifischen Fragen.

red

Quelle: Dachauer Rundschau

Auch interessant:

Meistgelesen

Räuber-Kneißl-Radweg startet
Räuber-Kneißl-Radweg startet
Kreuzverhör in der Wahlarena
Kreuzverhör in der Wahlarena
Neujahrsempfang bei der ÜB Dachau
Neujahrsempfang bei der ÜB Dachau
Zum viertel Mal international
Zum viertel Mal international

Kommentare