Sicherer Weg zu Schulbeginn am Papierfabrikgelände in Dachau

Michael Gerstner David Christmann Anika Schmider am Gelände der Papierfabrik
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Fertig gestellter Bauzaun (von rechts nach links): Michael Gerstner - Projektleiter, David Christmann - Geschäftsführer, Anika Schmider - stellv. Projektleiterin

Der Bauzaun am Gelände der ehemaligen Papierfabrik Dachau in der Freisinger Straße war notwendig, um die Abbrucharbeiten abzusichern und keine Gefährdung für Fußgänger entstehen zu lassen. Pünktlich zum Schulbeginn bauten die Projektentwicklungsgesellschaft Isaria und die Deutsche Wohnen den Bauzaun zurück und geben damit den Geh- und Fahrradweg für einen sicheren Schulweg frei.

Weil das Gelände hinter dem Gehweg circa vier Meter abfällt und der freigelegte Boden saniert werden musste, sollte der Bauzaun noch bis April 2022 stehen bleiben. Die Länge des Bauzauns, der als Holzanlage errichtet wurde und in Zukunft gestaltet werden soll, erstreckt sich von der Kalanderhalle in der Konrad-Adenauer-Straße über die Freisinger Straße bis zum Mühlbach über eine Länge von 335 Metern.

Um Schulkindern und Fußgängern einen sicheren Weg zum Schulbeginn 2021 bieten zu können, änderten die Gesellschaften den Bauablauf und verfüllten das Gelände am Wegesrand vorzeitig. Damit konnte der Bauzaun direkt an der Grundstücksgrenze platziert und der Gehweg freigegeben werden.

“Uns war es wichtig, dass die Schulkinder sicher zur Schule gehen können. Auch wenn es nicht ganz leicht war, den Bauverlauf zu ändern und circa 2.000 m3 des aufbereiteten Materials zu verfüllen, wollten wir unbedingt pünktlich zu Schulbeginn den Weg wieder freigeben. Wir kommen mit der Bodensanierung gut voran und könnten ab 2022 mit den Erschließungsarbeiten beginnen.“, so David Christmann, Geschäftsführer der Isaria. „Ich denke auch, dass es Zeit wird, nach der Schließung der Papierfabrik im Jahr 2007, dass die Dachauer endlich einen Teil ihrer Stadt zurückbekommen. Voraussetzung dafür ist allerdings ein rechtskräftiger Bebauungsplan, an dem die Stadt Dachau gerade mit Hochdruck arbeitet.“

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