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Solidargemeinschaft Dachauer Land zu Besuch auf dem Bauernhof

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Heike Zeller, Milchsommeliere und Michaela Steiner, Erste Vorsitzende der Solidargemeinschaft Dachauer Land, waren bei den Landwirten Maria und Maximilian Gast, zu Gast
Heike Zeller, Milchsommeliere und Michaela Steiner, Erste Vorsitzende der Solidargemeinschaft Dachauer Land, waren bei den Landwirten Maria und Maximilian Gast, zu Gast © pri

Kuhmilch ist ein faszinierendes Lebensmittel. Das findet die frischgebackene Milchsommeliere Heike Zeller. Sie war mit der Solidargemeinschaft Dachauer Land zum „Stallaugenschein“ bei Maximilian Gast in Waakirchen im Miesbacher Land.

Dabei wurde die Milch natürlich verkostet und Wissenswertes über die Milchwirtschaft erzählt. Der alte ehrwürdige Hof der Familie Gast hat einen modernen Stall für etwa 40 Milchkühe. Jedes Tier hat seinen Liege- und Futterplatz, der Stall ist ausgestattet mit großzügigen Bewegungsflächen. „Die Kühe sind rund 200 Tage im Jahr draußen – gerne auch bei Regen. Da verlassen manche sogar extra den Stall“, erzählt Landwirt Maximilian Gast der ersten Vorsitzenden vom Verein Dachauer Land Michaela Steiner „Gefüttert wird das, was der Hof hergibt, also hauptsächlich frisches Grünfutter und Heu. Aber auch Maissilage und Kraftfutter wird zugefüttert, da den Milchkühen reines Grünfutter nicht ausreichen würde.

Das Futter ist alles regional. Ich brauche kein Soja aus Brasilien“, stellt der Landwirt klar. Das ist auch deshalb so, weil der Maximilian Gast nach dem Prinzip der flächengebundenen Tierhaltung wirtschaftet. Er hält nur so viele Kühe, wie es ihm seine zu bewirtschaftende Fläche erlaubt. Wie viele andere Milchbauern muss Maximilian Gast die Gülle nicht verkaufen, weil er eine Überproduktion hat, sondern kann sie als biologischen Dünger im Sinne der Kreislaufwirtschaft wieder auf seinen Weideflächen ausbringen. Diese Art der Bewirtschaftung macht das Münchner Trinkwasser zu einem der besten in Bayern und auch Europaweit.

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