»Sommer im Dachauer Land«

Land

kreis (red) Eine Reportage über das Dachauer Land sendet das Bayerische Fernsehen am Donnerstag, 12. August, in LaVita von 19.00 Uhr bis 19.45 Uhr (Wiederholung am Freitag, 13. August, um 11.45 Uhr). Es geht um die Lust am Leben in diesem schönen Landstrich – fernab der rummeligen Touristenströme im Münchner Süden und eingebettet in idyllische Landschaft unter besonderen Menschen. Zu behaupten, das Dachauer Hinterland sei ein Geheimtipp, wäre wohl ein wenig übertrieben. lSchließlich ist das Ludwig-Thoma-Land nicht zuletzt durch die Geschichten und Romane des bayerischen Schriftstellers bekannt geworden. Aus dem Blickwinkel der Touristen und Ausflügler jedoch ist das Land nordwestlich von München ein noch unentdecktes landschaftliches Kleinod, das sich trotz der Lage im Speckgürtel der Landeshauptstadt seine Dörflichkeit bewahrt hat – inklusive der legendären Sturheit seiner Bewohner wie so manch einer behauptet. Doch wie lebt es sich im Dachauer Land? Die Konkurrenz zu den Orten im Süden von München, den rausgeputzten Bauerndörfern zwischen Starnberg, Rosenheim und Weilheim sucht hier niemand! Die Einheimischen schätzen die ländliche Ruhe fernab der Touristen- und Ausflugsströme sehr. Hier im nördlichen Einzugsgebiet der Großstadt profitieren viele von der Kaufkraft der wohlhabenden Münchner - und freuen sich ansonsten, unter sich zu sein. Nun ja, so ganz unter sich ist man hier aber auch nicht mehr: Viele Neubürger gibt es inzwischen. Menschen, die die Landlust gepackt hat und der Stadt den Rücken gekehrt haben. Es sind oft die, die sich den Münchner Süden nicht leisten können oder aber dem unprätentiösen Charme des Nordens erlegen sind. laVita besucht in der Sendung über das Dachauer Land Einheimische und Zugezogene: Die Weiberwirtschaft der Familie Weissenbeck, die sich schon in der dritten Generation in dem kleinen Dorf Unterbachern behauptet, weil sie mühelos den Spagat zwischen Stammgästen und Münchner Genussreisenden schafft. Die Landwirte, die sich in der Selbstvermarkter-Gemeinschaft DIDA (Direktvermarkter Dachau) zusammengeschlossen haben, um nicht – wie früher – gegeneinander zu arbeiten, sondern sich gegenseitig zu unterstützen: Der Ochsenhof Lampl in Pfaffenhofen an der Glonn, der Gemüsebauer Märkl in Mitterndorf und der Bioputenhof Wallner in Goppertshofen. Die Biologin, Kräuterexpertin und BR-Gartenexpertin Karin Greiner, die nach Jahren in der Stadt ihr Traumhaus in Kleinberghofen gefunden hat, das Dachauer Hinterland inzwischen wie ihre Westentasche kennt und hier nie wieder weg will. Die Konditorin Yvonne Höhne, die den Mut hatte, in dem 100-Seelen-Weiler Wagenhofen ein kleines, aber feines Tagescafé zu eröffnen. Die Gästeführerin Margrit Amelunxen, die Führungen durch die Dachauer Innenstadt und das ehemalige Konzentrationslager anbietet, deren Herz aber besonders für das Dachauer Hinterland und seine versteckten Schätze schlägt, wie zum Beispiel der viel zu wenig bekannten Wallfahrtskirche St. Vitalis in Sigmertshausen.

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