Sowosamma – in Afrika natürlich!

Dach

au (roc) Afrika fand letzten Samstag im ausverkauften Dachauer Ludwig Thoma Haus beim traditionellen Feuerwehrball statt. Wie immer war der Faschingstempel liebevoll und aufwendig ganz im afrikanischen Design dekoriert. Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr hatten ganze Arbeit geleistet. Bäume und Pflanzen zierten die Wände, von der Decke hingen Blätter. Das ganze Haus erinnerte an einen Trampelpfad durch unwegsamen Dschungel. Ein Raubtierkäfig stand in der Ecke (manchmal war auch ein fauchendes Raubtier drin) und bunte Lichterelefanten zierten die Bar. Die Bühne glich einem Affenstall mit Lianen und Bananen. Trommelwirbel begrüßte die Horde von Narren gleich am Eingang. Unzählige wilde Tiere bevölkerten die Tränken, umherziehende Zebraherden suchten nach „Wasser“ und spähende Großwildjäger nach Beute. Ärzte ohne Grenzen sorgten sich um die Gesundheit der „Kameruner Fußballelf“, und ein stattlicher Scheich zog mit seinem Harem von einer Bar zur anderen. Um 22.30 Uhr wanderte die ganze afrikanische Gemeinde in den Stockmann Saal, um den legendären Auftritt der Feuerwehrler nicht zu verpassen. Was auf der Bühne so einfach aussah, erforderte viel Vorbereitung und harte Arbeit. Alle Kostüme und die Dekoration waren selbst gemacht. Im Stück, wie konnte es anders sein bei der Feuerwehr, ging es um Wasser. Dieser Rohstoff war grade knapp und so machten sich die Feuerwehrmänner Florian Reiter und Johannes Spannkraft auf den Weg, um in Afrika Wasser zu finden. Das war aber verdammt schwer, denn dort ist dieser Rohstoff noch knapper und kostbarer als sonst wo. Bei den Ägyptischen Pyramiden fing die Suche an, aber drei sexy Mumien verteidigten mit einem gekonnten Striptease das Wasser vom heiligen Nil. Weiter, in einer Oase wurden sie durch die verführerische Bauchtänzerin (Ballprinzessin Ramona Schmidt) vom kühlen Nass abgelenkt. Nilpferd und Hund wollten auch nichts abgeben. Völlig entkräftet wurden die beiden plötzlich von Kannibalen entdeckt und in einen Kochtopf gesteckt. Ausgerechnet eine wilde Affenhorde rettete schließlich ihr Leben. Ende gut – alles gut! Dem Publikum, darunter auch Oberbürgermeister Peter Bürgel, verkleidet als Großwildjäger, gefiel es. Sie quittierten jede Szene mit schallendem Gelächter und Applaus. Als „Porky“ (Gerhard Höfer) zum Abschluss noch das Feuerwehrlied (zur Melodie des Fliegerliedes) anstimmte, hielt es niemanden mehr auf seinem Platz. Die Besucher sangen laut mit. Stammesangehörige verschiedenen Couleurs tanzten nun zur flotten Musik von „Chickeria“ auf der großen Tanzfläche im Saal. Die „FineRippers“ standen im proppevollen Vorraum auf der Bühne und sorgten für ausgelassene Stimmung, die den hübschen Schlangen und Paradiesvögeln gar nicht wild genug sein konnte. Im dunklen Thiemann-Gewölbe rockten derweil die „Thunderbirds“ dass die Saiten flogen. Auf den Tanzflächen ging es eng her, zwischen all den Geparden, Elefanten, Tigerladys, gut gebauten Häuptlingen und nicht zu vergessen, Ramses und seiner Frau. Zu später Stunde kam man sich bei Schmusesongs näher, und so manche schwarze Perücke lag unbeobachtet in der Ecke. Das Afrikafeeling hielt bis zum Morgengrauen an, und ab sechs Uhr wurde ganz nach Tradition wieder mit dem Aufräumen begonnen.

Quelle: Dachauer Rundschau

Auch interessant:

Meistgelesen

Corona-Ampel im Landkreis Dachau bleibt rot
Corona-Ampel im Landkreis Dachau bleibt rot
Die Corona-Teststation in Markt Indersdorf ist wieder in Betrieb
Die Corona-Teststation in Markt Indersdorf ist wieder in Betrieb
Coronavirus-Teststation in Odelzhausen geht in Betrieb
Coronavirus-Teststation in Odelzhausen geht in Betrieb
Neue Leiterin im Gesundheitsamt
Neue Leiterin im Gesundheitsamt

Kommentare