Dachau/ bayerische Speisekarten

Bayern essen Blaukraut und nicht Rotkohl

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Edgar Forster und die Zieglerbräu-Wirtin Andrea Schneider (Mitte) präsentieren das Faltblatt „Bairisch à la Carte“.

Dachau - Der Förderverein für Bairische Sprache empfiehlt auf regionale Besonderheiten in Speisekarten zu achten.

Der Förderverein Bairische Sprache und Dialekte hat eine Musterspeiskarte für bayerische Wirte herausgegeben: „Bairisch à la Carte“. Der Bayernbund verteilte dieses Faltblatt an Dachauer Wirte. Der einheimische Gast will schließlich Fleischpflanzl und nicht Frikadellen, Blaukraut und nicht Rotkohl essen. Edgar Forster, Kreisvorsitzender des Bayernbundes, besuchte mit seinen Mitgliedern den Zieglerbräu in Dachau. Nach eingehendem Studium der Speiskarte konnte der richtige Gebrauch der einheimischen Namen für die Gerichte festgestellt werden. Die mündliche Prüfung der Wirtin Andrea Schneider diente selbstverständlich mehr der Erheiterung der umstehenden Gäste, als der Feststellung ihres ausgezeichneten Kenntnisstandes in bairischer Sprache. Natürlich bestanden sie und ihr Ehemann Jürgen Vötter das Sprach- und Speise-Examen mit Auszeichnung. Der Bayernbund überreichte ein Bündel Faltblätter, damit auch norddeutsche Gäste die bairischen Bezeichnungen der Speisen durch Übersetzung verstehen können. Den Abschluss des Treffens des Bayernbundes bildete eine ausgiebige Brotzeit mit Münchner Bier. Das Faltblatt „Bairisch à la Carte“ kann beim Förderverein Bairische Sprache und Dialekte im Internet heruntergeladen werden unter: www.fbsd.de Bestellung des Faltblatts ist bei Siegfried Bradl in Altomünster ist möglich unter Telefon: 08154/8665

red

Quelle: Dachauer Rundschau

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