Dachauer Stadtstrand 2013

Stadtstrand 2013 - ja, aber…

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Der normale Stadtstrandbetrieb (das Archivfoto zeigt eine Szene aus dem vergangenen Sommer) stört die Anlieger nicht, sondern die großen, lautstarken Open-Air-Veranstaltungen.

Dachau - Zwiespältige Reaktionen: Nun sind die Nachbarn sowie ein Lärmgutachten und das Landratsamt gefragt

Genauso zwiespältig wie das Echo auf den Stadtstrand 2012 auf dem Pausenhof der privaten Wirtschaftsschule Scheibner ausfiel, war auch das „Stimmungsbild“ im Dachauer Hauptausschuss für eine Wiederholung 2013: Grundsätzlich ja, aber… Nun muss ein Gutachten die Lärmfrage klären. Betreiber Patrick Schwaack plant nur für Juni bis August sowie nur noch ein kostenpflichtiges Konzert pro Monat. Stattdessen sollen regelmäßig Kino-Open-Air-Vorführungen vorgesehen. Schwaack wünscht sich allerdings freitags und samstags um 23:30 Uhr einen späteren Schankschluss. Um Mitternacht soll dann Schluss sein. „Die Veranstaltung wurde in der Öffentlichkeit durchaus positiv aufgenommen, aber es gab auch Probleme mit den Anliegern. Doch die möchte ich jetzt vorher geklärt haben.“ So fasste Volker C. Koch (SPD) die Bedenken seiner Fraktion zusammen. Rechtsamtsleiter Josef Hermann stellte klar: „Es geht heute nur um die grundsätzliche Zustimmung. Die Anlieger müssen noch gefragt werden.“ Die Stadt müsse auch erst das detaillierte Programm und das imissionsschutzrechtliche Gutachten abwarten, bis sie den Stadtstrand 2013 endgültig genehmigen könne. Oberbürgermeister Peter Bürgel (CSU) warf ein, erst wenn der Ausschuss grundsätzlich ja gesagt habe, könne Schwaack solch ein Gutachten in Auftrag geben, denn das koste Geld. Petra Böhm (FDP) wandte ein: „Ich habe mit Drei-Rosen-Wirt Reinhard Hörmann telefoniert. Er muss seinen Biergarten um 22 Uhr schließen. Wir sollten unsere Gastronomen nicht schlechter stellen.“ Wolfgang Kaiser (ÜB) sagte: „Wir sind mehrheitlich für den Stadtstrand.“ Koch stellte klar, er sei weder für noch gegen das erneute Projekt. Er könne aber nur zustimmen, wenn dieses Gutachten und die Stellungnahme der imissionsschutzrechtlichen Behörde beim Landratsamt vorliegen. Deshalb versagten Helmut Höfelmaier (ÜB), Volker C. Koch und Christa Keimerl (beide SPD) sowie Petra Böhm erst einmal ihre Zustimmung.

srd

Quelle: Dachauer Rundschau

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