Kommunalwahl 

Stefan Löwl darf weiter Landrat sein

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Stefan Löwl darf weiter Landrat sein

Landkreis - Löwl (CSU) setzt sich mit 55,3 Prozent durch - Stichwahl in Petershausen und Schwabhausen 

 Um 18 Uhr, als die Wahllokale schließen waren gerade einmal sechs Kommunalpolitiker im Großen Sitzungssaal des Landratsamtes. Dieser füllte sich im Laufe der Auszählung noch etwas, jedoch hat der Saal zum Wahlabend schon einmal deutlich mehr Besucher gesehen. In den Reihen der Politiker vermutete man, dass der sich auszubreiten drohende Corona-Virus Schuld am Fernbleiben vieler ist. Im Landratsamt wurde die Landrats-Wahl sowie die Bürgermeisterwahlen im Landkreis auf zwei Großleinwänden live mitverfolgt. Schnell zeichnete sich ein erneuter Erfolg für Landrat Stefan Löwl ab, doch musste er dennoch fast bis zum Ende zittern, ob er nicht mit seinem Gegenkandidaten von den Grünen, Achim Liebl, in die Stichwahl muss. Doch es wird keine Stichwahl geben. Landrat Stefan Löwl (CSU) hat mit 55,3 Prozent bereits im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit geholt. Achim Liebl kam mit 14,8 Prozent auf Platz zwei. Gefolgt von Hubert Böck (SPD) mit 11,3 Prozent, Dagmar Wagner (Freie Wähler) mit 9,4 Prozent und Sebastian Leiß (Freie Wähler) mit 4,1 Prozent. Die Schlusslichter bildeten Hauke Stöwsand (ÖDP) und Jonathan Westermeier (Linke/die Partei) mit 2,4 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei der Landratswahl bei 59 Prozent. Somit wurden 69.060 gültige Stimmen abgegeben, 913 waren ungültig. Anders als beim Landrat gibt es vier Bürgermeisterkandidaten im Landkreis, die in die Stichwahl und somit nochmal um die Gunst der Wähler werben müssen. In Petershausen heißt es wieder Marcel Fath (FW) gegen Günter Fuchs (CSU). Fath erreichte 48,5 Prozent der Stimmen, Fuchs 32 Prozent. Somit werden die Petershauser am 29. März nochmals an die Urne gebeten. In Schwabhausen galt es den Bürgermeister-Posten komplett neu zu besetzen, da Josef Baumgartner nicht mehr antrat. Der neue Rathaus-Chef steht hier ebenfalls noch nicht fest, denn es geht für die Schwabhausener in die Stichwahl. Diese findet zwischen Wolfgang Hörl (Freie Wähler, FWS, BBA), der 45,93 Prozent erreichte, und Florian Scherf (CSU), der im ersten Wahlgang 30,10 Prozent erreichte. Knapp dagegen war es in Altomünster. Hier heißt der neue Bürgermeister Michael Reiter (Freie Wählergemeinschaft), der mit 50,08 Prozent gewann und somit knapp seinen Gegner und noch amtierenden Bürgermeister Anton Kerle (CSU, 9,2 Prozent) schlug. Einen neuen Bürgermeister hat auch Bergkirchen mit Robert Axtner (CSU). Er gewann mit einem Traumergebnis von 93,99 Prozent und löst damit Simon Landmann ab. Einen Gegenkandidaten gab es jedoch nicht. Die Wahlbeteiligung in den 13 Bezirken von Bergkirchen betrug 66 Prozent.

mik

Quelle: Dachauer Rundschau

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