Stefan Löwl soll Landrat werden

Der CSU-Kreisvorstand präsentierte mit Stefan Löwl (vorne, Mitte) seinen Vorschlag für die Landratswahl im März 2014. Foto: Sponder

Dach

au (srd) Zuerst grübelten alle mit der Nachfolge von Landrat Hansjörg Christmann in der Landkreis-CSU Befassten, wer in Frage kommen könnte. Dann hatte die CSU plötzlich mit Dachaus JU-Ortsvorsitzendem Florian Schiller und dem Bürgermeister von Pfaffenhofen an der Glonn, Helmut Zech, sowie dem seit zwei Jahren amtierenden Abteilungsleiter für Umweltschutz im Landratsamt Dachau, Stefan Löwl, drei Vorschläge. Jetzt stellte CSU-Kreisvorsitzender und Landtagsabgeordneter Bernhard Seidenath nach dem Rückzug von Schiller und Zech den gemeinsamen Vorschlag des Kreisvorstandes, Löwl, in einer Pressekonferenz vor. Landrat Christmann und dessen Stellvertreterin Eva Rehm, Seidenath, Schiller, Zech, und CSU-Kreistags-Fraktionsvorsitzender Wolfgang Offenbeck rühmten den Vorschlag Löwl. Der 38-jährige geborene Badenser aus Bietigheim-Bissingen studierte Jura in Augsburg und Völkerrecht am Raoul Wallenberg Institute im schwedischen Lund und legte 2003 das zweite juristische Staatsexamen ab. Das Recht war in einer internationalen Anwaltskanzlei in München nur Mittel zum Geldmachen, weshalb Löwl seine Tätigkeit dort nach einigen Monaten beendete und die öffentliche Verantwortung als Beamter suchte. Seit 2011 ist er Regierungsdirektor. Löwl ist verheiratet, hat drei Kinder, ist in der katholischen Kirche seit seiner Ministrantenzeit bis heute recht engagiert und Major der Reserve. Ab August 2013 geht er als Dozent an die Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und Rechtspflege nach Hof. Das war ursprünglich für vier Jahre geplant. Nun könnte daraus nur ein kurzes Gastspiel werden, wenn er nach einem Fernwahlkampf als Dachauer Landrat gewählt werden sollte. Doch vorher muss er sich erst den 18 CSU-Ortsverbänden vorstellen. Zum Kandidaten könnte er dann im Januar 2013 gekürt werden. Im Falle seiner Wahl würde er mit der Familie von Hof in den Landkreis Dachau ziehen. Seidenath sieht keinen Nachteil darin, dass Stefan Löwl kein Altbayer ist. Entscheidend sei sein Engagement für die Bürger.

Quelle: Dachauer Rundschau

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