Jugendpreis

Jugendpreis überraschte Tanzsportlerin

1 von 5
Die Ministranten von Mariä Himmelfahrt
2 von 5
Die Parcours-Gruppe des TSV 1865 Dachau
3 von 5
Die Tanzsportgruppe des ASV Dachau
4 von 5
 Preisträgerin Angela Jurik-Zeiller mit Emma Gerstner
5 von 5
Alle Geehrten mit Vertretern des Jugendrats.

Dachau - Jugendrat würdigte mit dem Preis junge Sportler sowie die Ministranten von Mariä Himmelfahrt.

Es war „eine der schönsten Überraschungen ihres Lebens“: Angela Jurik-Zeiller wurde vom Dachauer Jugendrat mit dem Jugendpreis ausgezeichnet. Sie hatte 2001 die Tanzsportabteilung des ASV Dachau gegründet und aufgebaut. Neun Gruppen mit über 100 aktiven Tänzern zwischen zwei und über 30 Jahren gehören mittlerweile dazu – und Jurik-Zeiller ist die gute Seele der Truppe. „Mir macht es einfach Spaß, mein Herz hängt an der Tanzsportabteilung“, sagte sie. „Sie ist meine zweite Familie.“ Von der Bewerbung für den Jugendpreis wusste sie nichts, Tänzerin Emma Gerstner hat sie heimlich im Namen der Abteilung abgeschickt. „Alle haben dicht gehalten“, freute sich Gerstner. Auf dem Foto: Alle Geehrten mit Vertretern des Jugendrats.

Die Jury bestehend aus Jugendräten und Stadträten war begeistert von der Bewerbung. „Die Entscheidung für den ersten Platz war sofort klar“, erklärte Berkay Kengeroglu (18) vom Jugendrat. Mit der Auszeichnung ist ein Preisgeld von 400 Euro verbunden, die Tanzsportabteilung überlegt noch, wie sie das Geld einsetzt. Der zweite Preis ging an die neue Parcours-Abteilung des TSV 1865 Dachau, bei der inzwischen 90 Sportler ab zehn Jahren trainieren. Sie haben einen großen Wunsch: „Wir werden einen Outdoorpark aufbauen“, kündigte Initiator Klaus Schuster (25) an. Einen kleinen Parcours mit Heuballen und Reifen gibt es schon, „aber wir wollen mehr“, betonte Schuster. 

Die 300 Euro Preisgeld können die Sportler gut gebrauchen. Auf dem dritten Platz landeten die rund 60 Ministranten der Pfarrei Mariä Himmelfahrt. Neben dem Messdienst beteiligen sie sich auch bei sozialen Aktionen wie den Sternsingern oder der Altpapiersammlung. Dem Jugendrat gefiel den Ministranten, dass demokratische Werte vermittelt werden, weil alle wichtigen Posten durch Wahlen besetzt werden. Die 200 Euro Preisgeld spendeten die Ministranten: „Wir unterstützen ein Waisenhaus in der Ostukraine“, informierte Oberministrant Andreas Kopf (21). Der Jugendpreis wurde dieses Jahr schon zum 13. Mal vergeben. „Es ist ein kleiner Dank, für alle, die sich einbringen“, erklärte Jugendrat Berkay Kengeroglu. „Wir möchten dem stillem Engagement Gehör verschaffen.“

cla

Quelle: Dachauer Rundschau

Auch interessant:

Meistgelesen

Weitere Schule bekommt den Titel „Schule ohne Rassismus“ verliehen
Weitere Schule bekommt den Titel „Schule ohne Rassismus“ verliehen
Zwei Elfjährige präsentierten das Projekt „Wiederbelebung der Skateranlage“ in Karlsfeld
Zwei Elfjährige präsentierten das Projekt „Wiederbelebung der Skateranlage“ in Karlsfeld
US Car Treffen soll Menschen durch gemeinsame Begeisterung verbinden
US Car Treffen soll Menschen durch gemeinsame Begeisterung verbinden
Das Osterfeuer in Arnbach muss zum ersten Mal seit 40 Jahren ausfallen
Das Osterfeuer in Arnbach muss zum ersten Mal seit 40 Jahren ausfallen

Kommentare