Feuerwehrball Dachau

Über 1.000 Besucher feierten beim Feuerwehrball

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Über 1.000 Besucher feierten beim Feuerwehrball eine glamouröse 20er Jahre Party

Dachau - Flapper-Girls, Gigolos mit Gamaschenschuhen, Al Capones und andere Gangster huschten am vergangenen Samstagabend durch die Dachauer Altstadt.

Über 1.000 Besucher feierten beim Feuerwehrball eine glamouröse 20er Jahre Party. Dandys in Knickerbockern und Ladys mit langen Perlenketten sowie Mafia-Bosse in gestreiften Anzügen durchstreiften die zwei Stockwerke des Ballhauses auf der Suche nach exklusivem Vergnügen. In den Sälen tanzte die Narrengesellschaft zur Musik von „Ois Easy“ und den „Thunderbirds“. Das Spektakel wurde durch den Auftritt der Olchinger Faschingsgarde und die Show der Dachauer Feuerwehr abgerundet.

Die Kostüme der Gäste sind ganz auf die 20er Jahre abgestimmt gewesen. Am beliebtesten bei den Damen waren Flapperkleider mit Fransen. Bei den Herren war es die dunkle Hose mit Hosenträgern, Hemd, Fliege und Schiebermütze. Oberbürgermeister Florian Hartmann und seine Frau Julia ließen den Schick der 1920er Jahre wiederauferstehen. Sie überraschten als Ehepaar Lady Mary und Henry Talbot von „Downton Abbey“. Landrat Stefan Löwl kam als Dandy zur Party und rauchte, wenn auch nur kalt, erst mal eine Zigarre. Gegen 22.30 Uhr kündigten „Ois Easy“ den Höhepunkt des Abends an. Die Show der Feuerwehr: Auf der Bühne saßen drei junge Männer die sich durch ein fiktives Fernsehprogramm zappten. Im ersten Programm gab es eine Dokumentation der Dachauer Feuerwehr. Danach sahen sich die Jungs eine exklusive Charlston-Tanzshow an und schalteten letztendlich zu Netflix um. Josephine Baker-ähnlich sang eine Frau mit rauchiger Stimme Lieder aus den 20ern, und vier Jungs tanzen dazu in knappen Bananenröckchen. Irgendwann vermissten die Drei die Wahlwerbung. „Macht nichts, Wahlplakate hängen eh an jedem Baum, Haus oder Gartenzaun.“

Das Finale mit Porky und seinem Lied zur Melodie „Ein bisschen Frieden“ ermahnte er die Politiker ehrlich zu sein, auf die Umwelt zu achten und Frieden zu bewahren. Nach der Showeinlage zog es viele Narren an die diversen Bars. Auf den Tanzflächen ging es weiter bis in die Morgenstunden. Auf einem Zettel der an der Eingangstür stand: „Die Garderobe schließt um 4.30 Uhr. Wer bis dahin seine Garderobe nicht abgeholt hat muss bis Montag warten“. Nicht warten konnte das Aufräumen. Nachdem seit Donnerstag gewerkelt und dekoriert wurde mussten die Feuerwehrler schon ab fünf Uhr früh wieder ran. Das Thoma-Haus hatte am Sonntag so auszusehen wie immer. Schade eigentlich, denn die großen Bilder im Treppenhaus sind von Mitgliedern der Feuerwehr selbst gestaltet, gemalt und angebracht worden.

roc

Quelle: Dachauer Rundschau

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