Mehrwegsystem für das Essen to go 

Überparteiliche Bürgergemeinschaft und FDP fordern größere Müllbehälter für Dachau

Rote Mülltonne
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Dachauer ÜB und FDP wollen ein Mehrwegsystem für das Essen to go einführen.

Als Folge des Corona-Virus ist das Abfallaufkommen durch Essen-to-go nicht unerheblich gestiegen. Das stellt die Fraktionsgemeinschaft Überparteiliche Bürgergemeinschaft (ÜB) und FDP Dachau fest.

„Die vorhandenen Müllbehälter im Stadtgebiet sind oftmals zu klein, um die großen Mengen aufnehmen zu können“, mahnen die Politiker und stellen einen Antrag an Oberbürgermeister Florian Hartmann, temporär größere Müllbehälter an Orten mit aktuell größerem Müllaufkommen einzusetzen. „Das vor der Tür stehende Frühjahr verbunden mit vermehrtem Verzehr von Speisen im Freien sowie der beginnenden Eis-Saison dürften die Thematik nochmals verschärfen“, begründen die Parteien ihren Antrag weiter. Gleichzeitig soll die Stadtverwaltung auf die Interessenverbände der Verkäufer von Speisen im Straßenverkauf zugehen und mit ihnen über die Möglichkeiten der Einführung eines Mehrwegsystems für Essen to go sprechen. Dabei sei den ÜB-Stadträten Ingrid Sedlbauer und Peter Gampenrieder sowie Jürgen Seidl von der FDP bewusst, dass so ein Mehrwegsystem auf freiwilliger Basis stattfinden müsse. Weiterhin betonen sie zudem: „Ein Zusammenwirken von Stadt, Unternehmern und Verbrauchern wäre unabdingbar, damit den Gaststätten und Imbissständen in schwierigen Zeiten keine zusätzlichen größeren Belastungen aufgebürdet werden.“

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