Überraschende Ergebnisse bei der Kreis-CSU

Von links nach rechts sind Bernhard Seidenath, Georg Eisenreich und Georg Schöffmann zu sehen. Foto: Kramer

Rumm

eltshausen (kho) Die Kreis-CSU nahm sich dieses Themas an und widmete ihm fast einen ganzen Abend – mit überraschenden Ergebnissen. Bernhard Seidenath, der Kreisvorsitzende der CSU, hatte dazu Georg Eisenreich, den bildungspolitischen Sprecher der CSU-Landtagsfraktion, eingeladen. „Du bist der verlängerte Arm vom Kultusminister im Landtag und regierst vom Landtag in das Ministerium hinein“, hatte Seidenath seinen Münchner Kollegen begrüßt. Eisenreich erklärte den Kommunalpolitikern, warum das bayerische Schulsystem das beste Deutschlands ist. Allerdings wollte ihm nicht jeder folgen. Der Karlsfelder Wolfgang Offenbeck, der CSU-Fraktionsvorsitzende im Kreistag, monierte die Situation der Lehrer (Stichwort: „Burnout“) und schlug vor, Lehrer durch Schüler benoten zu lassen. Zu einem Rundumschlag holte anschließend Christian Stangl, der Fraktionsvorsitzende der CSU im Dachauer Stadtrat, aus. „Bayerns Schulsystem krankt an den unzähligen Modellversuchen und Zweigen“, urteilte er. „Diejenigen, die immer das Loblied auf die Hauptschule singen, waren nie auf einer Hauptschule“, vermutete Stangl. Dann erinnerte der Dachauer an den Fall der 14 Flüchtlingskinder einer Dachauer Grund- und Mittelschule, für deren Deutschkurse schlussendlich die Sparkasse Dachau aufgekommen sei: „Es kann nicht sein, dass wir Aufgaben nur dann erfüllen können, wenn wir private Spender finden.“ Robert Simm von der Jungen Union setzte sich mit den Diskussionen in Odelzhausen auseinander: „Wenn dort eine Gemeinschaftsschule entsteht, werden die Schulen in den Nachbarorten schließen müssen.“ Das sei nicht fair. Die Kreisvertreterversammlung stimmte einem Antrag der jungen Union zur Verteidigung des dreigliedrigen Schulsystems zu. Auf Antrag von Offerbeck wurden zwei Aussagen angefügt, nach der die Durchlässigkeit zwischen den Schulen weiter zu prüfen und die innere Qualitätssicherung zu verbessern sei.

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