„Wer nicht wirbt, stirbt“

Veranstalter der Familienmesse Karlsfeld zeigen sich zufrieden

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Karlsfeld - „Wer nicht wirbt, stirbt“

Eine Honigprinzessin, zwei Zuckerrübenprinzessinnen, eine Spargelkönigin - auf der Familienmesse in Karlsfeld wimmelte es nur so von Prinzessinnen. 

Sie waren anlässlich der Krönung zur neuen Apfelkönigin auf der Familienmesse in Karlsfeld, Halle E, zu Besuch. Sie wohnten der Krönung einer neuen Apfelhoheit bei: die 26-jährige Sophie Eichner aus Altomünster repräsentiert zukünftig den Apfel und das Dachauer Land. Ihre Hoheit ist im normalen Leben Angestellte im öffentlichen Dienst und backt für ihr Leben gern. Wie sollte es anders sein: „Mein bestes Rezept ist ein Apfelkuchen“, verriet sie.

„Mir gefällt mein neuer Titel „Apfelkönigin“. Es ist eine gute Möglichkeit Bayrische Produkte in ganz Deutschland zu präsentieren“, sagte Eichner in bayrischem Dialekt. Es sei ihr eine Ehre und ein Anliegen als Apfelkönigin von Termin zu Termin zu ziehen. Zwei Jahre wird sie auf Messen und anderen Veranstaltungen, wie bei der „Grünen Woche“ in Berlin, den Apfel bewerben und das Dachauer Land repräsentieren. 

Helmut Zech, Vorsitzender von Dachau AGIL, sagte dazu: „Wer nicht wirbt, stirbt. Deshalb ist es wichtig, dass wir, indem wir für Regionalität werben, zeigen, welche Apfelsorten hier wachsen.“ Ganz neu ist das hoheitliche Wirken für Eichner übrigens nicht. So war sie im vergangenen Jahr beim Schützenverein „Almenrausch und Edelweiß Pellheim“ Brezenkönigin. Nicht nur die „Krönungshalle“ E der Familienmesse war gut besucht. Über 140 Aussteller informierten von Donnerstag 24. bis Sonntag 27. Oktober über Bastel- und Handwerk-Tipps für Zuhause, Sportangebote in der Region bis hin zu Angeboten der Gemeinde Karlsfeld. Nach dem Aus der DIVA in Dachau freute sich Karlsfelds Bürgermeister Stefan Kolbe, dem Landkreis darüber, dass Karlsfeld dem Landkreis weiterhin eine Gewerbeschau bieten kann: „Nach Christkindlmarkt und Kulturfestival hat Karlsfeld nun auch eine Messe. Ich hoffe sie findet zukünftig alle zwei Jahre statt.“ 

Trotzdem soll die „Gewerbe- und Erlebnisschau Familienmesse Karlsfeld“ nicht mit der DIVA verglichen werden, sagte Michael Gold, Vorsitzender der Engagierten Unternehmergemeinschaft (EUG) in Karlsfeld. Er findet den „blöden Vergleich mit der ,DIVA‘ störend“. Natürlich sei die Dachauer Messe größer gewesen als die Familienmesse, aber man müsse auch sehen, in welch kurzer Vorbereitungszeit letztere nun über die Bühne gegangen sei. Deswegen gäbe es laut Bürgermeister Kolbe noch „das ein oder andere, was man besser machen kann“. 

Dennoch sind die Organisatoren mit etwa 19.000 Besuchern in vier Tagen zufrieden. Über potenzielle Aussteller sagte Gold: „Viele von denen, die heuer nicht mitmachen wollten, haben die Messe besucht. Einige denken darüber nach, in zwei Jahren mit einem Stand hier vertreten zu sein.“

mik/red

Quelle: Dachauer Rundschau

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