Verein Sonnengärten fordert Erhalt der Kleingärten

Dach

au (red) Der Verein Sonnengärten Dachau e.V., der die Gärten und Pflanzparzellen innerhalb der Kleingartenanlage am Dachauer Bahnhof verwaltet, kritisiert die momentanen Pläne, auf dem Areal ein Parkhaus und direkt an der Wohnbebauung eine Erschließungsstraße zu errichten. Damit schließt sich der Verein den Anwohnerprotesten an. Der Vorstand fordert von der Stadt Dachau eine Erhaltung der Kleingartenanlage als „grüne Lunge der Stadt“ und damit eine Alternative zu den derzeitigen Plänen. Vereinsvorsitzender Dieter Leiß spricht sich im Falle der Realisierung der Pläne außerdem für die Bereitstellung von Ersatzflächen aus. Die stellvertretende Vorsitzende sagte, dass es fatal sei, das interkulturelle Gartenprojekt des Vereins einer schlechten Lösung zu opfern. Der Verein argumentiert, dass weder das dann kostenpflichtige Parkhaus, noch die Erschließungsstraße zur Entspannung der Park- und Verkehrssituation auf der Ostseite des Bahnhofs beitragen. Derzeit bewirtschaften etwa 20 Kleingärtner und rund 50 Parzellenpächter das etwa 15000 Quadratmeter große Areal. Der Verein verwaltet seit dem Jahr 2005 die Anlage, nachdem zuvor die Stadt das Gelände der Deutschen Bahn abgekauft hatte.

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