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Verkehr drückt Etzenhausener

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Dach

au (rds) Im Norden und Osten der Bundesrepublik müssten Eltern laut Oberbürger­meister Peter Bürgel (CSU) bei der jüngsten Dachauer Bürgerversammlung in Etzenhau­sens Schützen- und Dorfgemeinschaftshaus bereits selbst Schulen renovieren. „Dachau hat keine Schulden, so dass wir auch in schwierigen Zeiten noch investieren können.“ Doch gerade Kommunen seien die großen Auftraggeber: „Wenn die kein Geld haben, bekommen auch die Handwerker keine Aufträge mehr.“ Für 2011 hofft er auf Besserung. Nichtsdestotrotz mahnten die Bürger vor allem Verbesserungen im Verkehr an. So auch Wendelin Mestrovic, der mehr Parkraumüberwachung gerade für die Behindertenparkplät­ze verlangte. Doch Bürgel erklärte, schon jetzt sei das „für die Stadt kein Geschäft“. Eleo­nore Richter fragte nach der Busverbindung für Etzenhausen. Der OB kündigte an, das neue Buskonzept werde am 20. Mai im Werksausschuss diskutiert. Erwin Hartmann mahn­te die Nordostumgehung an und wollte wissen, wann die endlich kommt. Doch Bürgel wollte sich heuer auf gar kein Datum mehr festlegen, weil völlig unklar sei, ob der Freistaat nach dem Ende des Planfeststellungsverfahrens überhaupt noch Geld dafür habe. Max Göttler beklagte, dass er regelmäßig aus dem Schlaf gerissen werde, wenn nachts die Laster über eine Fahrbahnschwelle vor seinem Haus in der Freisinger Straße 86 don­nerten. Bürgel will das prüfen lassen und dann Bescheid geben. Christine Breitsamters Kind sei in der Moristraße, einer Spielstraße, angefahren worden. Sie forderte daher eine Insel oder Schwelle, um den Verkehr zu verlangsamen. Ordnungsamtsleiter Stefan Ja­nuschkowetz versprach, ab Mai die falsch parkenden Anlieger, die eigentlich in die Tiefga­rage gehörten, zu kontrollieren. Doch Breitsamter sah die Ursache nicht in den parkenden Autos und wurde belehrt, dass eine Schwelle wegen des Lärms nicht in Frage käme. Anna Pflügler vom Weblinger Weg beschwerte sich, dass sie diese Straße wegen des starken Verkehrs und der vielen Mautflüchtlinge nicht mehr überqueren könne. Doch Bürgel erklärte: Die Mautflüchtlinge seien gar nicht nennenswert. Alfons Trinkl machte sich stark dafür, dass der Fußgänger- und Radler-Überweg am Waldfriedhof erhalten bleibt, denn da sei noch nie etwas passiert. „Die Schließung ist ein Schmarrn.“ Doch CSU-Stadtrat Erwin Zehrer beharrte darauf und begründete dies mit Sicherheitsaspekten.

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