Monat für Monat junge Talente

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Fast 200 Besucher kamen zur Vernissage der Kalender-Bilder in die Sparkasse.
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Alle Künstler deren Werke im Kalender erschienen sind, erhielten von der Sparkasse zweitägige Kunststipendien.
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Elena Aldersley stellt ihr Kunstwerk "Fire's Breath" vor.
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Laura Engl stellt ihr Werk "Endless Spring" für das Juli-Blatt vor
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Laura Engl stellt ihr Werk "Endless Spring" für das Juli-Blatt vor.
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Die vier jungen Künstler Annabel Amon, Céline Matos da Cunha, Anja Wiesenhüter und Celine Steinbach stellten ihr Werk "beauty is in the eye of the beholder" vor.

Dachau - Werke von Schülern zieren den neuen Kunstkalender der Sparkasse. In einer Vernissage stellten sich die jungen Künstler mit ihren Werken dem Publikum vor.

Ein gefährlicher Feuerdrache, die schreckliche Medusa, eine monströse Marzipanschokolade und ein schwarz-weiß Portrait Max Mannheimers begleiten die Dachauer durch das Jahr – denn diese und weitere Motive zieren den neuen Kunstkalender der Sparkasse. Eines haben sie wieder alle gemeinsam, denn die Werke wurden von Schülern der sechs weiterführenden Schulen im Landkreis geschaffen. Vergangenes Schuljahr hatte die Sparkasse den Wettbewerb unter den Kunstklassen dieser Schulen ab der 10. Klasse ausgeschrieben. Motiv, Mal- oder Zeichentechnik waren dabei zweitrangig. Jede Schule durfte fünf ausgewählte Werke einreichen. Um Juli gingen dann 27 Bilder ein. Keine leichte Aufgabe für die Jury, bestehend aus Elisabeth Boser vom Zweckverband Dachauer Museen und Galerien, Tobias Schneider, Leiter des Kulturamts Dachau, und Christoph Zahn, Leiter Marketing der Sparkasse Dachau. Denn wie Hermann Krenn auf der Vernissage in der Sparkasse am Sparkassenplatz anmerkte: „Das Jahr hat nur zwölf Monate“. Die Jury habe alle Werke genau unter die Lupe genommen und sie nach Komposition, Gestaltung und Ausführung sowie Wirkung bewertet. Elena Aldersleys rotes Drachenauge, das von blauen Schuppen umgeben ist, ziert beispielsweise das Januar-Blatt. Die detaillierte Zeichnung von der Schülerin des Josef-Effner-Gymnasiums, bei der man Schuppe für Schuppe erkennt, überzeugt vor allem durch ihre Leuchtkraft und Eindringlichkeit. Zur Überraschung aller jungen Künstler, bekamen all jene, dessen Werke im Kalender gedruckt sind, kleine Kunst-Stipendien. „Wir wollen die jungen Talente mit etablierten Künstlern zusammenbringen“, sagte Krenn dazu. Die Schüler besuchen Ende März mit Johannes Karl, dem Vorsitzenden der Künstlervereinigung Dachau die Akademie der Bildenden Künste und die Pinakothek der Moderne. Zudem dürfen sie sich Inspiration bei den Kunstpaten Lilly Karsten, Ralf Hanrieder, Herbert Felix Plahl und Tadeusz Stupka holen - die freischaffenden Künstler im Spatznschlössl. Zusätzlich sind ihnen 200 Euro Taschengeld für Kunst-Utensilien sicher. Der Kunstkalender kann ab sofort in den Geschäftsstellen der Sparkasse Dachau kostenlos abgeholt werden – aber nur solange der Vorrat reicht. Die Ausstellung der eingereichten Arbeiten und der Originalwerken, die es in den Kalender geschafft haben, ist noch bis zum 21. November während der Öffnungszeiten der Sparkasse am Sparkassenplatz geöffnet.

mik

Quelle: Dachauer Rundschau

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