Das Projekt kostet 60 Millionen Euro

Viertes Gymnasium in Karlsfeld soll bis 2025 stehen

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Derzeit noch ein Feld ist der Bauplatz fürs vierte Landkreis-Gymnasium in Karlsfeld. Das Foto zeigt den Blick aus Richtung Lärchenweg zur Bayernwerksstraße neben der Bahnlinie (rechte Bildhälfte im Hintergrund).

Karlsfeld - Das Radwege-Konzept für den angrenzenden Lärchenweg, braucht allerdings noch Zeit.

Auf einer Bruttogesamtfläche von 15.600 Quadratmetern zwischen der Bayernwerkstraße und dem Lärchenweg sowie der bestehenden Bebauung an der Ackerstraße und der am Kastanienweg in Karlsfeld wollen der Landkreis Dachau und die Landeshauptstadt München ein neues Gymnasium, das vierte im Landkreis, bauen. 

Hinzu kommen vier Sporthalleneinheiten mit rund 3.800 Quadratmetern Bruttogesamtfläche, eine Tiefgarage für 135 Stellplätze und Freisportflächen mit 2600 Quadratmetern. Fünf Züge, also Parallelklassen in jeder Jahrgangsstufe, sollen es werden. Denn die drei bestehenden Gymnasien im Landkreis Dachau, zwei in der Kreisstadt und eines in Markt Indersdorf platzen längst aus allen Nähten. In den Ausschreibungsunterlagen wurden Kosten von 60 Millionen Euro und ein Fertigstellungstermin von 2025 genannt, nachzulesen im Internet. Bei dieser Größe des Projektes wollte, anlässlich der ersten Sitzung des Karlsfelder Umwelt- und Verkehrsausschusses, Thomas Nuber vom Bündnis 90/Die Grünen, neuer Gemeinderat, wie es mit den Radwegen zu dieser Schule aussieht. 

In seiner Antwort erinnerte Bürgermeister Stefan Kolbe (CSU) daran, dass der städtebauliche Rahmenvertrag zu dem Projekt erst Anfang des laufenden Jahres mit den beiden Bauherren Landkreis und Landeshauptstadt abgeschlossen worden sei. Daher bat Kolbe vorerst noch um Geduld. Erste Gedanken habe man sich jedoch längst gemacht. Aber festgeklopft sei noch gar nichts. Diskutiert werde derzeit durchaus noch, in welchem Abschnitt der Lärchenweg zukünftig zur Fahrradstraße werden soll.

srd

Quelle: Dachauer Rundschau

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