Volksbegehren gegen Studiengebühren

„Für mehr Bildungsgerechtigkeit“

+
Die Vertreter des Bündnisses gegen Studiengebühren ließen sich zum Auftakt Volksbegehrens nicht von Schnee und Eis abhalten: Adrian Heim (ÖDP), Eva Kutscherauer-Schall (Freie Wähler Röhrmoos), Volker Nist (FW Röhrmoos), Ingolf Schartel (Dachau), Martin Güll, MdL (SPD), Josef Dick (FW Hebertshausen), der Schwabhauser Bürgermeister Josef Baumgartner (FW), Achim Liebl (Grüne), Mechthild Hofner (Bündnis für Karlsfeld/ ÖDP), Katharina Bäßler (Piraten) und Sebastian Leiß (Junge Freie Wähler), von links nach rechts.

Dachau - Das Volksbegehren gegen Studiengebühren läuft noch bis 30. Januar

Das Volksbegehren gegen Studiengebühren in Bayern läuft seit 17. Januar - im Landkreis Dachau allerdings bis jetzt eher schleppend. Das überparteiliche Dachauer Bündnis gegen Studiengebühren zeigt sich darüber enttäuscht: „Nicht mehr als durchschnittlich 2,5 Prozent der wahlberechtigten Bürger haben bis zum Dienstagvormittag ihr Recht zur Eintragung wahrgenommen. In der großen Kreisstadt Dachau mit rund 30.000 Wahlberechtigten gingen bis jetzt nur 1,6 Prozent (etwa 500 Bürger) ins Bürgerbüro, auch in Karlsfeld mit knapp 13.800 Wahlberechtigen kamen nur etwa 250 zum Eintragen, das sind nur 1,8 Prozent. Positiver Spitzenreiter ist die Gemeinde Weichs: Mit den längsten Öffnungszeiten von über 100 Stunden hat der Bürgermeister dort auch den größten Erfolg von immerhin knapp fünf Prozent der Stimmen zu verzeichnen. Negativer Spitzenreiter mit 1,2 Prozent ist die Verwaltungsgemeinschaft Odelzhausen. Nötig für ein erfolgreiches Volksbegehren sind aber zehn Prozent aller Stimmberechtigten in Bayern. Das Bündnis im Dachauer Landkreis plant bis zum Ende des Eintragungszeitraumes noch einige Aktionen und fordert die Menschen auf, ihre Stimme zu nutzen.“ Das schreibt Martin Güll, MdL (SPD) in einer Mitteilung. Noch bis zum Wochenende (je nach Gemeinde bis 26. oder 27. Januar) beziehungsweise bis 30. Januar (Dachau, Markt Indersdorf) können die Landkreisbürger in den Rathäusern ihrer Gemeinde ihre Stimme abgeben. Am Donnerstag, 24. Januar haben die Rathäuser und Bürgerbüros länger geöffnet.

red

Auch interessant:

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Dachauer Eltern müssen kranke Kinder ab Oktober in München notärztlich versorgen lassen
Dachau
Dachauer Eltern müssen kranke Kinder ab Oktober in München …
Dachauer Eltern müssen kranke Kinder ab Oktober in München notärztlich versorgen lassen
Kunterbunte Inklusion feierte Aktionstag
Dachau
Kunterbunte Inklusion feierte Aktionstag
Kunterbunte Inklusion feierte Aktionstag
Dachauer Tafel braucht Spenden
Dachau
Dachauer Tafel braucht Spenden
Dachauer Tafel braucht Spenden
Dachau oder Hollywood?
Dachau
Dachau oder Hollywood?
Dachau oder Hollywood?

Kommentare