Eröffnung Volksfest Dachau 2019

Festzug ohne Regen - Anstich mit zwei Schlägen

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Das Dachauer Volksfest ist nach traditionellem Festzug und zwei Schlägen offiziell eröffnet.

Dachau – Das Wasser floss in schnellen Rinnsalen den Karlsberg und die Ludwig-Thoma-Treppe hinab. Der Rathausplatz füllte sich nur zögerlich mit Trachtlern. Wo man hinsah, aufgespannte Regenschirme in allen Farben – Vereinsfahnen wurden hinter Plastik versteckt. Zunächst sah es nicht gut aus für den Festumzug zum Dachauer Volksfest. Doch pünktlich zum Start um halb 12 hörte der Regen auf und die missbilligenden Blicke nach oben wurden durch fröhliche Gesichter getauscht.

Kerze in Andechs half

Schirme wurden zugespannt, Kutschen-Verdecke wurden herunter geklappt und sogar einige Fahnen wurden wieder ausgepackt. „Die Kerze, die der Volksfestreferent Robert Gasteiger in Andechs angezündet hatte, hat geholfen“, scherzte Oberbürgermeister Florian Hartmann später im Festzelt nach dem Anstich, den er wieder gekonnt mit zwei zielgerichteten Schlägen meisterte. Noch auf dem Rathausplatz, konnte sich keiner so recht erinnern, wann es das letzte Mal beim Festumzug geregnet hatte, weshalb viele fest an Petrus glaubten. Sie sollten recht behalten. Trocken ging der Zug über die Bühne, beziehungsweise von der Altstadt über die Ludwig-Thoma-Straße um den Festplatz in das Große Zelt. 

Blumensträuße, Stofftiere und Süßigkeiten

Die Ludwig-Thoma-Musikanten, die Ampermusikanten, die Stadtkapelle und die Knabenkapelle gaben den Marsch vor. Trachtenvereine wie die Schlossbergler, die Siebenbürger Sachsen, D‘ Ampertaler sowie andere Traditionsvereine wie der Sparverein, die Jäger und viele Schützen winkten den Zuschauern am Straßenrand fleißig zu. Viele winkten zurück oder versuchten sich Blumensträuße, Stofftiere und Süßigkeiten zu ergattern, welche von den Kutsch-Passagieren reichlich in die Menge geworfen wurden. Oberbürgermeister Florian Hartmann mit seiner Frau sowie dem Bürgermeister aus Fondi Salvatore De Meo teilten sich eine Kutsche genauso wie Landrat Stefan Löwl mit seiner Frau und dem Landrat von Oswiecim Marcin Niedziela. Weitere Politikprominenz aber auch die Festwirtfamile Zecher sowie die Schausteller ließen es sich nicht nehmen, die Bürger zu begrüßen.

Mit dem Steinadler zum Umzug

Für große Augen nicht nur bei den Kleinen sorgten vor allem die Jäger der Ortsgruppe des Bayerischen Jagdverbandes. Alle hatten sie ihre Jagdhunde dabei und sogar vier Greifvögel trugen sie durch Dachau. Die Malweiber mit ihren eleganten Kleidern und großen Hüten verteilten Rosen in der Menge und bildeten vor den Schaustellern wieder einen bunten Abschluss des Festzuges.

Kohr

Quelle: Dachauer Rundschau

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