Hundewettbewerb/ Dachau

Schöne Hunde, schnelle Herrchen

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Die Gewinner des Gaudiwettbewerbs: Petra Kraft (links) mit Sancho sowie Lydia Zimmerer mit Lexi und Morla.
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Erste Teilnehmerin des Gaudiwettbewerbs: Karin Hantschk. Ihre Lilly ist ganz verrückt nach dem Käse, den ihr Frauchen jetzt im Mund rückwärts krabbelnd weiterbefördern muss.
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Merlin hilft beim Frolic (Leckerlis) fischen im Bällebad.
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Hauptmann Diego feuerte FrauchenElke Post beim Entenfischen an.
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Erste Teilnehmerin des Gaudiwettbewerbs: Karin Hantschk. Ihre Lilly ist ganz verrückt nach dem Käse, den ihr Frauchen jetzt im Mund rückwärts krabbelnd weiterbefördern muss.
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Wer führt hier wen? Blindenführhund Lenny mit Herrchen Dominikus Schmied.
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Dachau - 44 Hunde mit Besitzer nahmen bei der 21. Mischlingsschau und dem Gaudiwettbewerb der Hundefreunde Dachau teil.

Wer ist der Schönste, und wer der Schnellste? Darum ging es wieder einen ganzen Tag auf dem Gelände der Hundefreunde Dachau. Der Verein veranstaltete gemeinsam mit dem Tierheim Dachau zum 21. Mal die Mischlingsschau und den Gaudiwettbewerb. Acht Euro Startgebühr flossen erneut in die Tierheimkasse. 32 Frauchen und Herrchen stellten sich mit ihren Vierbeinern bei der Mischlingsschau den prüfenden Blicken der Jury. Die Hunde traten in vier verschiedenen Kategorien an: Kurzhaar unter 45, Kurzhaar über 45 Zentimeter, Langhaar unter 45 und Langhaar über 45 Zentimeter. „Die Punktevergabe bei der Hundeschau beruht schlichtweg auf persönlicher Sympathie“, sagte Jurymitglied Landrat Stefan Löwl. Beim Streicheln achte er aufs Fell, und bei der ersten Begegnung, wie der Hund auf ihn reagiere. Pluspunkt gebe es für Hunde, die sich streicheln lassen, wie beispielsweise Hund Merlin. Jurymitglied Emma Schöpfl, Tochter des Vorstandes der Volksbank Raiffeisenbank, Johann Schöpfl, ebenfalls in der Jury, kommt gar nicht mehr von Merlin los. Der Rüde machte schließlich den ersten Platz in der Kategorie Langhaar über 45 Zentimeter. Frauchen Christine Schmid war ganz stolz. Der zwei Jahre alte Rüde war letztes Jahr schon dabei gewesen. Beim Gaudi-Wettbewerb mussten in einem Bällebad die Vierbeiner vier Leckerlis finden, ohne dass sie diese verputzten. Auch bei der zweiten und vorletzten Station galt es für die Haustiere ihre Gelüste unter Kontrolle zu halten. Sie sollten einen Slalom bewältigen, ohne das Würstchen, das an einer Angel befestigt war und vom Hundebesitzer geschwenkt wurde, zu fressen. Zudem mussten sie Frauchen oder Herrchen artig folgen, während diese auf allen Vieren, rückwärts mit Wurst oder Käse im Mund, ein Stück weit krabbelten. Außerdem ging es für Vier- und Zweibeiner durch einen Stofftunnel, Enten wurden aus einem Pool gefischt und am Ende wurde gemeinsam in einem Hundekorb Platz genommen. Gegessene Würstchen und Leckerlis, Angst vor dem Stofftunnel und ausgelassene Slalom-Stäbe, oft aber auch fehlende Kondition der Besitzer kosteten Punkte und Zeit. Am Ende gewann das schnellste Paar mit den meisten Punkten. Das war heuer Lydia Zimmerer mit Hund Lexi. Sie räumte gleich doppelt ab, denn ihr Hund Morla kam auf den dritten Platz. „Das hätte ich nie gedacht“, sagte die 61-Jährige aus Eching nach der Preisverleihung. Mit der fünfjährigen Morla hatte sie schon mehrere Male mitgemacht, doch für die acht Monate alte Lexi war es eine Premiere. „Ich war mit nicht sicher, ob Lexi durch einen Tunnel geht, so etwas kennt sie ja gar nicht. Es war ein spontanes, aber geglücktes Experiment“, stellte sie freudig fest. Den zweiten Platz machte Petra Kraft mit dem sechsjährigen Sancho.

mik

Quelle: Dachauer Rundschau

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