Volksfestbier per Mausklick

Mün

chen/Dachau (kho) In einer Sekunde war es passiert. Oberbürgermeister Peter Bürgel klickte mit der Maus auf ein Programmsymbol der PC-gestützten Steuerungsanlage in der Münchner Spatenbrauerei und schon startete die riesige Mühle, mit der die Malzmischung geschrotet wird. „Wir wissen, dass das Malz heuer relativ eiweißarm wird“, berichtete Brauereimeister Stefan Müller. Den Bierfreund braucht das aber nicht weiter stören, denn das Volksfestbier wird auch in diesem Jahr von einer Top-Qualität sein, versprach der Bierexperte: „Das Kunststück beim Brauen besteht darin, aus variierenden Materialien immer die gleiche Qualität zu erzeugen.“ Die Volksfestbesucher können sich auf einen Alkoholgehalt von gut sechs Prozent einstellen, die Stammwürze wird etwas über der des Oktoberfestbiers liegen. In München sind 13,5 Prozent festgelegt. Für das Dachauer Volksfest setzt die Spaten-Brauerei zwei große Sudkessel mit jeweils 750 Hektoliter an. „Das müsste für 150 000 Maß reichen“, rechnete der OB aus, „wenn gscheit eingeschenkt ist.“ Die Brauerei-Verantwortlichen vermuten allerdings, dass auch in diesem Jahr der Anteil am alkoholfreien Gerstensaft und am Weißbier weiter steigen wird. „Je jünger das Publikum ist, je mehr Weißbier wird bestellt“, hat der Spaten-Verkaufsleiter Christof Wieckhorst festgestellt. Er verriet auch, dass das in Dachau nach wie vor beliebte Thoma-Bier nicht in München, sondern in Berchtesgaden gebraut wird.

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