Von Lebensmitteln bis zu Katzenpflege helfen Menschen denen, die zur Zeit am meisten arbeiten...

Welle der Hilfsbereitschaft erreicht das Amper-Klinikum Dachau

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Die Geschenke kommen bei den Beschäftigten gut an. Hier sagen Mitarbeiter der Isolationsstation C1-00 danke.

Dachau - Pizza für Ärzte und Pflegekräfte

Die Corona-Pandemie stellt alle Menschen vor große Herausforderungen. Besonders gefordert sind Ärzte und Pflegekräfte. 

Für ihren Einsatz erhalten die Mitarbeiter des Amper-Klinikums Dachau derzeit große Unterstützung aus dem Landkreis. „Wir erleben eine riesige Welle der Hilfsbereitschaft aus der Bevölkerung“, sagt Klinikgeschäftsführer Florian Aschbrenner. „Wir freuen uns sehr über die Solidarität, die unseren Mitarbeitern damit zum Ausdruck gebracht wird.“ 

Kleine und große Gesten der Dankbarkeit erreichen die Klinik: Ob Torten mit der Aufschrift „Danke“, Brotzeit, Weißwurstfrühstück oder Süßigkeiten – fast täglich kommen Geschenke an, die an die Beschäftigten verteilt werden. „Viele Spender wollen gar nicht namentlich erwähnt werden, sondern geben ihre Geschenke einfach an der Pforte ab“, berichtet Pflegedirektorin Gesa Breckweg. „Andere richten sich mit der gezielten Bitte an uns, die Aufmerksamkeiten an die Mitarbeiter in Risikobereichen wie den Isolierstationen oder die Intensivstation weiterzuleiten.“ Sehr gefreut haben sich die Beschäftigten über das Angebot einer privaten Dachauer Initiative, für sie einkaufen zu gehen. Auch eine Katzenpension hat ihre Dienste für Mitarbeiter des Klinikums angeboten, sollten diese nicht ausreichend Zeit für ihr Haustier haben. 

Die großzügige Spende von mehr als 700 Pizzen und Salate einer Dachauer Pizzeria, die über alle Abteilungen des Amper-Klinikums hinweg verteilt wurden, stieß ebenfalls auf Begeisterung. Doch die Hilfsangebote erstrecken sich nicht nur auf das kulinarische Wohl der Beschäftigten: Von Einmalschutzkitteln bis zu Hautpflegeprodukte erreicht vieles das Klinikum.

„Ich möchte mich im Namen der gesamten Belegschaft für alle Geschenke, aufmunternden Worte und Hilfestellungen bedanken“, zeigt sich Aschbrenner gerührt.

red

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