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558.000 Euro Gewinn für die Stadtwerke Dachau

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Was 1905 mit bescheidenen technischen Mitteln (unser Archivbild zeigt einen alten Generator) bei den Stadtwerken Dachau begann wuchs sich zu einem Unternehmen mit 98 Millionen Euro Bilanzsumme aus. © Foto: Sponder

Dachau - „Die Stadtwerke Dachau können sich nach wie vor gut behaupten“, bekundete der kaufmännische Werkleiter Robert Haimerl in der jüngsten Sitzung des Dachauer Werkausschusses mit Blick auf den Jahresabschluss 2012.

Die Bilanzsumme betrug 98 Millionen und der Gewinn 558.000 Euro. Brachte die Sparte Strom 2011 noch 196.000 Verlust, fuhr sie 2012 mit 1,180 Millionen Euro das beste Ergebnis unter allen Sparten ein. Dafür ging es beim Gas von 2,440 Millionen auf 0,939 Millionen Euro zurück. Als drittbeste Sparte lieferte das Abwasser 342.000 Euro ab, gefolgt vom Wasser mit 59.000 und der Fernwärme mit 45.000 Euro. Das kleinste Plus schlug bei der Infrastruktur (Dachau Citycom) mit 5000 Euro zu Buche. Dem standen die Verlustbringer Bäder mit 973.000 deutlich vor dem Verkehr mit 735.000 und den Parkhäusern mit 305.000 Euro gegenüber.

Gekennzeichnet durch Umbruch

Gerade diese vielfältigen Sparten trügen dazu bei, die Ergebnisschwankungen einzelner Sparten leichter ausgleichen zu können, betonte Werkleiter Haimerl: „Insgesamt ist der Energiemarkt und die Bilanz der Stadtwerke aber durch einen Umbruch gekennzeichnet, der zu sinkenden Margen in Vertrieb und Erzeugung führt, aber auf der anderen Seite hohe Investitionen erzwingt.“ 90 Prozent der Mittel sind im Anlagevermögen langfristig gebunden, erläuterte Haimerl die Zahlen. Die städtische Praxis, die Gewinne im Unternehmen zu blassen, sei sehr wichtig.“

Die Investitionen 2012

Die Stadtwerke investierten 2012 über acht Millionen Euro. Hier schlugen die Investitionen in die Netze mit 3,842 Millione Euro, die Um- und Neubauten auf dem Betriebsgelände (1,357 Millionen Euro), die Fischtreppe am Mühlbach mit 730.000 und der behindertengerechte Ausbau der Bushaltestellen in Dachau-Ost mit 230.000 zu Buche. Die Leerrohrinfrastruktur für ein Glasfasernetz kostete 930.000 Euro. Für drei Windpark-Beteiligungen gaben die Stadtwerke insgesamt 1,430 Millionen Euro aus. Der Schuldenstand beträgt 12,752 Millionen Euro nach 13,489 Millionen 2011. Der Ausschuss billigte den Jahresabschluss 2012 der Stadtwerke einstimmig.

srd

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