Bürgerwindkraftanlage

Neue Windkraftanlagen im Landkreis Dachau

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Im kommenden Jahr könnten weitere Windkraft-Anlagen im Landkreis aufgebaut werden.

Erdweg/Dachau  - In Erdweg und Dachau könnten die nächsten Windräder stehen. In Odelzhausen kommt es zu Verzögerungen.

In Erdweg könnten sich schon 2015 drei Windräder drehen. So plant es eine neu gegründete Firma, an der sich sein Dutzend Bürger aus dem Gemeindegebiet der Linie-A-Kommune beteiligt haben. Jürgen Böckler aus Kleinberghofen und Jörg Bürger aus Eisenhofen fungieren als Sprecher dieser Gruppe. Schon seit zwei Jahren tragen sie sich mit dem Gedanken an einen Bürgerwindkraftanlage – also eine Windkraftanlage, an der sich Interessierte aus der Region beteiligen können. Als Aufstellungsareal ist der Buchwald im Süden der Gemeinde vorgesehen – eine derjenigen Flächen, die der Aichacher Landschaftsarchitekt Hans Brugger im gemeinsamen Teilflächennutzungsplan der 14 beteiligten Dachauer Landkreis-Kommunen als geeignet definiert hatte. Der Strom wird im Umschaltwerk in Höfa eingespeist. Seit dem 9. Oktober firmieren die angehenden Windkraft-Unternehmer als GmbH und Co KG. Mit Erich Wust, dem Inhaber einer gleichnamigen mittelfränkischen Wind- und Sonnenenergie-Firma, haben sich die Erdweger einen kompetenten Partner ins Boot geholt. Der Windkraft-Spezialist hat in den letzten Jahren rund 20 Bürgerwindparks errichtet. Am 31. Oktober findet ab 19 Uhr eine Informationsveranstaltung im Bürgerhaus Kleinberghofen statt. Auch in Dachau scheinen schon die Planungen für ein zweites Windrad im Norden der Stadt zu laufen. Die Dachauer Ziegelei Hörl und Hartmann hat erste Gespräche mit dem Landratsamt geführt, wie aus der Behörde zu hören war. Die Anlage soll voraussichtlich bei Pellheim aufgestellt werden, wenige hundert Meter vom Etzenhauser Rad entfernt. Wie es mit den Anlagen im Norden von Odelzhausen weitergeht, entscheidet sich wohl nächste Woche: Die Wehrbereichsverwaltung hatte gegen die bisherigen Pläne eingereicht, die fünf Windräder stellen anscheinend ein Problem für eine Radaranlage bei Freising dar.

(kho)

Quelle: Dachauer Rundschau

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