Verdiente Prämierung

10.000 Euro für das Dorfener Haus dank Zweitplatzierung beim diesjährigen Kita-Preis

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Gemeindejugendpflegerin Martine Driessen, Stadtkämmerin Maria Bauer, Leiterin des Kinder- und Jugendhauses Therese Engelmeier, Carolina Trautner, Bayerische Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales und Michael Schröter von der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (v.l.)

Dorfen – Das Dorfener Kinder- und Jugendhaus hat den zweiten Platz beim deutschen Kita-Preis 2020 in der Kategorie „Lokales Bündnis für frühe Bildung“ belegt. Carolina Trautner, Bayerische Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales überreichte Therese Englmeier, Leiterin des Kinder- und Jugendhauses, einen Scheck über 10.000 Euro. „Unser Kinder- und Jugendhaus ist ein zentraler Ort, von dem aus viele Netzwerke gesponnen werden – zu Schulen, der Nachbarschaftshilfe, dem Zentrum für Integration und Familie, der Flüchtlingshilfe, um nur einige Beispiele zu nennen“, erklärte Therese Engelmeier. 

Es waren in der Tat die viele Mosaikbausteine, die letztlich das gute Bild ergaben, wie intensiv in Dorfen daran gearbeitet wird, allen Kindern die bestmöglichen Bildungsbedingungen bieten zu können. Dieses Konzept überzeugte die Juroren von der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung in Berlin. „Das Kind steht bei uns im Mittelpunkt und ist in Dorfen keine Floskel“, meinte Michael Schröter (Deutsche Kinder- und Jugendstiftung) bei der Scheck-Übergabe. Staatsministerin Trautner ergänzte: „Hier spürt man stark, wie gut es den Kindern geht.“ Und Dorfens Bürgermeister Heinz Grundner zitierte bei der Laudatio ein afrikanisches Sprichwort: „Um ein Kind zu erziehen, bedarf es eines ganzen Dorfes“ und wandelte es in „ganz Dorfen“ ab. 

Aus über 1500 Bewerbungen wurde der Dorfener Verbund ausgewählt. „Hier wird Inklusion in vorbildlicher Weise gelebt“, begründete Michael Schröter die Auszeichnung. Es würden Lösungsansätze für jedes Kind entwickelt, die an den Bedürfnissen und nicht an Vorgaben orientiert seien. „Die Akteure im Bündnis agieren als Einheit, es gibt einen starken Zusammenhalt und eine hohe Identifikation.“ Das Preisgeld solle allen Partnern zugutekommen, meinte Engelmeier.   - hes

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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