Sinnvolle Unterstützung

10.000 Euro jährlich dank Förderstiftung Wasserschloss Taufkirchen

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Bürgermeister Franz Hofstetter, der langjährige Vorsitzende des Fördervereins Josef Niedermaier mit den Stiftungsräten Carolin Stanglmayr, Peter Murla und Georg Schmittner sowie Stiftungsratsvorsitzender Uli Wolter (v.l. )umrahmen die Stiftertafel.

Taufkirchen – Die Förderstiftung Wasserschloss Taufkirchen wurde bereits am 15. Oktober 2019 errichtet. Nun wurde bei einem launigen Festakt allen Beteiligten gedankt, die dies ermöglichten. Auch eine Tafel wurde enthüllt mit allen Namen der Zustifter, also Geldgeber. Beim Get-together ging es bei Getränken und Häppchen im Festsaal des Wasserschlosses los. Für anregende Musik sorgten Susanne Heydner an der Geige und Andrea Traber am Flügel. 

Beim offiziellen Teil der Veranstaltung wurde mehrfach die Freude über die Stiftung geäußert und den Beteiligten gedankt. Klaus Ulrich Wolter, Vorsitzender des Fördervereins und zugleich des Stiftungsrates, sowie seine Stellvertreterin Constanze Aigner begrüßten die Zustifter, die beteiligten Mitarbeiter der Gemeinde sowie die engagierten Mitglieder des Fördervereins, die Stiftungsräte und Bürgermeister Franz Hofstetter. „Es macht uns Mut voran zu gehen. Für mich bedeutet es auch die Verpflichtung das Geld richtig einzusetzen und allen gerecht zu werden, die sich engagiert haben“, betonte Wolter. „Uns vereint der gemeinsame Wunsch, unser schönes Wasserschloss zu erhalten, es zu verschönern und weiter zu beleben“, sagte Aigner. 

Die Förderstiftung sei auf Anregung der Sparkasse Erding-Dorfen zusammen mit der Gemeinde und dem Förderverein, vor allem aber mit den hier anwesenden Zustiftern entstanden. „100.000 Euro für Kunst, Kultur und Denkmalpflege im Wasserschloss“, die Hälfte des Geldes gestiftet von Privatpersonen und Firmen aus Taufkirchen und Umgebung, das bedeute, die Stiftung verfüge jährlich über 10.000 Euro. Ideen, Projekte und Ziele gebe es genügend. Das Kulturprogramm im Wasserschloss sei jetzt schon sehr vielseitig, meinte Aigner und erinnerte an Konzerte, Märkte und Ausstellungen All diese Dinge könnten nun unterstützt werden. Bestens gelaunt zeigte sich auch Michael Utschneider, Vorstandsmitglied der Sparkasse. Es mache ihn stolz, dass zusammen mit den Anwesenden die Wasserschloss-Stiftung ins Leben gerufen werden konnte, sagte er. Die Sparkasse habe den Anstoß und eine ordentliche finanzielle Ausstattung von 50.000 Euro beigesteuert. Denn oft seien Ideen und Tatkraft da, aber es scheitere am „leidigen Thema Geld“. Zudem stelle man Stiftungsexperte Johannes Maier für rechtliche und steuerlichen Frage zur Verfügung, damit das vorhandene Geld optimal eingesetzt werde. 

„Begeistern sie die Taufkirchener mit tollen Veranstaltungen in dieser einzigartigen Location und machen Sie Werbung für die finanzielle Unterstützung“, forderte Utschneider alle auf. Auch Bürgermeister Hofstetter freute sich, dass der Förderverein zusammen mit der Gemeinde den Weg beschritten habe und auf das Angebot der Sparkasse eingegangen sei. 54 Zustifter hätten 31.000 Euro eingebracht, für ihn der beste Beleg gegen die Skeptiker, die die Notwendigkeit dieses Gebäudes nicht sehen würden. Dass die Taufkirchener in ihrem Schloss sein dürften, sei etwas ganz Besonders. Schließlich wolle man nicht nur die Steine sprechen lassen, sondern das Juwel mit Leben zu erfüllen. - til

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