Lebensretter und Kulturpreisträger

Lebensretter und Kulturpreisträger

Die Preisträger
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Auszeichnungen von der Gemeinde (vorne v.l.): Lebensretter Peter Worbs, Vorsitzenden Spiros Orfanidis (Akritas) und Smaragdi Ioannidou (Hellas), Referentin für Familie und Soziales Soza Balderanou-Menexes; (hinten v.l.): Kulturreferent Christoph Puschmann, Bürgermeister Franz Hofstetter, 2. Kultur- und Vereinsreferent Manfred Slawny

Ganz besondere Ehrugnen nahm Taufkirchens Bürgermeister Franz Hofstetter bei einem Emfpang im Bürgersaal vor

Taufkirchen – Ausgezeichnet wurden Lebensretter Peter Worbs  und die beiden Vertreter des „griechischen Kulturverein Taufkirchen“. „Akritas“ und „Hellas“ erhalten den Kulturpreis 2015  des Landkreises. Worbs hat drei Menschen das Leben gerettet und wurde dafür mit der Bayerischen Rettungsmedaille  ausgezeichnet. Bürgermeister Franz Hofstetter erinnerte an die „übermenschliche Leistung“ von Worbs in einer lebensbedrohlichen Situation. Der begeisterte Bergsteiger war an der Ortler-Nordwand in Südtirol unterwegs und wurde zusammen mit seinem Freund Klaus Schmid und drei anderen Bergsteigern von einer Lawine überrollt, schilderte Hofstetter. Alle wurden verschüttet, Worbs spuckte die Lawine aber wieder aus. Sofort hatte er begonnen den Bergkameraden zu helfen. Zuerst grub er seinen Spezl aus, dann zwei der anderen Bergsteiger. So rettete er drei Leben. Gerettet wurde auch der dritte Verunglückte der anderen Gruppe. Für seinen Einsatz erhielt Worbs die Bayerische Rettungsmedaille von Ministerpräsident Horst Seehofer. Die Gemeinde freut sich mit den beiden griechischen Folkloretanzgruppen „Pontiakos Syllogos Akritas“ und „Hellas“, die heuer den Kulturpreis des Landkreises erhalten. Sie waren aus der losen „Griechischen Gruppe Taufkirchen“ von Anfang der 60er Jahren entstanden, erinnerte Hofstetter. „Akritas“ feiert heuer sein 25-jähriges Bestehen. Als die Vertreter des griechisch Kultur in Taufkirchen erhalten sie am 27. November den Kulturpreis des Landkreises. Die Gemeinde Taufkirchen sei allgemein eine bunte, internationale Gemeinde. Von den knapp 10 000 Einwohnern hätten zwölf Prozent ausländische Wurzel und drei Prozent kommen ursprünglich aus Griechenland. Den Traum vom gemeinsamen Kulturhaus sich „Akritas“ und „Hellas“ nie verwirklichen können, „aber es ist auch so ok“. Die griechischen Mitbürger hätten einen nicht unwesentlichen Teil zum Aufschwungs Taufkirchens beigetragen, sagte Hofstetter. Das gute Zusammenleben sei gelungen, weil „von Beginn an eine Integration von beiden Seiten“ gelebt wurde. Das sei gerade heute einer Anerkennung würdig cif

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